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Target2-Saldo steigt auf mehr als 900 Milliarden Euro

Genau 906941417444 Euro und 22 Cent betrug im Dezember 2017 der Target2-Saldo (Target steht für: Trans-European Real Time Gross Settlement Express Transfer System) in der Bundesbankbilanz und hat damit ein neues Rekordhoch erreicht. Zum Vormonat sind das rund 51 Milliarden Euro mehr. Im Gesamtjahr 2017 stiegen die Target2-Salden um 150 Milliarden Euro an. Die Datenreihe ließe sich fortführen. Im Jahr 2016 stiegen die Forderungen aus dem Zahlungsverkehrssystem Target2 um 170 Milliarden Euro, im Jahr 2015 waren es 123 Milliarden Euro mehr. Geht es im selben Tempo weiter wird im Laufe des Jahres 2018 die Billionen-Grenze überschritten.

Bei Target2-Salden handelt es sich um Forderungen bzw. Verbindlichkeiten der Nationalbanken gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB). Neben Deutschland weisen die Niederlande, Luxemburg und Finnland positive Target2-Salden aus, haben also gegenüber der EZB Forderungen aus dem Zahlungsverkehrssystem. Die meisten anderen Staaten des Euroraums quälen sich mit Verbindlichkeiten rum. Besonders traurig sieht es in Italien mit mehr als 400 Milliarden Euro und Spanien mit fast 400 Milliarden Euro Verbindlichkeiten aus dem Zahlungsverkehrssystem Target2 aus (Stand Sommer 2017).

Positive Target2-Salden bergen ein hohes Risiko. Tritt ein Land mit negativen Target2-Salden aus dem Euro aus, könnte es sich weigern, die Verbindlichkeiten auszugleichen.





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