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Tagungshoch in Frankfurt

Als Treffpunkt für Tagungen, Kongresse, Seminare und Meetings vielfältigster Art macht die Messe- und Bankenstadt Frankfurt mehr und mehr von sich reden. 2004 wird als Rekordjahr in die Geschichte der Frankfurter Tagungswirtschaft eingehen: Noch nie haben so viele Menschen (3,4 Millionen) in Frankfurt eine Tagung oder einen Kongress besucht, dabei an knapp 58.000 Veranstaltungen teilgenommen, einen Übernachtungsrekord von 1,1 Millionen erzielt und einen Umsatz von 400 Millionen Euro in die Stadt gebracht.



Dies stützen eindrucksvoll die aktuellen Zahlen der „Kongress- und Tagungsdokumentation 2004 Frankfurt am Main“, die die Tourismus+Congress
GmbH Frankfurt am Main (TCF) jährlich erstellt.

Die bislang besten Jahre 2000 und 2001 wurden in 2004 deutlich überboten. Den Frankfurter Hotels bescherte diese positive Entwicklung 1,1 Millionen Übernachtungen. Damit hat sich das Übernachtungsvolumen durch Tagungsgäste innerhalb von zehn Jahren von 509.000 auf 1,1 Millionen
Übernachtungen verdoppelt. Großveranstaltungen mit 1.000 und mehr Personen haben daran einen Anteil von rund einem Viertel. Kleinere Treffen mit bis zu 100 Teilnehmern steuern rund ein Drittel der Übernachtungen bei. Bei den großen Tagungen und Kongressen mit mehr als 1.000 Teilnehmern stieg die Gesamtzahl der Veranstaltungen gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent auf 202 Treffen. Das Umsatzaufkommen aus dem Tagungsgeschäft ist um rund 50 Mio. auf knapp 400 Mio. Euro gestiegen.

Bei der Errechnung legt die TCF das durchschnittliche Ausgabeverhalten von
Tagungsteilnehmern zugrunde und hat bei den rund 2,6 Mio. Teilnehmern an Eintagesveranstaltungen (ohne Übernachtung) einen Pro-Kopf-Umsatz von 68,20 Euro ermittelt (gegenüber 67 Euro im Vorjahr). Die rund 770.000 Teilnehmer an Mehrtagesveranstaltungen ließen inklusive einer Übernachtung den Betrag von 182 Euro (plus 3 Euro gegenüber 2003) in der Stadt. Die Zahl der Großveranstaltungen mit mehr als 2.000 Teilnehmern stieg von 71 im Jahr 2003 auf 80 im Jahr 2004 und liegt damit deutlich über dem Topergebnis des Vorjahres. Diese 80 großen Treffen erzielten einen Anteil von zehn Prozent am Gesamt-Umsatzvolumen.



Dabei ist die Internationalität der Veranstaltungen erneut deutlich gestiegen. Jedes fünfte Meeting (22 Prozent) hat einen Teilnehmerkreis, der sich mindestens zur Hälfte aus internationalen Teilnehmern zusammensetzt. Wurden vor zehn Jahren 8.500 internationale Treffen am Main gezählt, waren es 2004 mit 12.800 (plus 700 gegenüber 2003) gut 50 Prozent mehr. Als Haupt-Herkunftsländer liegen Europa und Großbritannien an der Spitze. Es folgen Nordamerika, Vorderasien und – deutlich zunehmend – Quellgebiete aus
Osteuropa.

Die Stimmung bei den Tagungsanbietern ist so gut wie seit drei Jahren nicht
mehr: Die meisten im Rahmen der Studie befragten Anbieter gehen in ihren
Erwartungen für 2005 von einer gleich bleibenden (53 Prozent) bzw. verbesserten (33 Prozent) Geschäftsentwicklung aus. Auch haben sich die so genannten Spitzenzeiten für Firmenveranstaltungen deutlich entzerrt. Fanden Veranstaltungen in der Vergangenheit vermehrt in den Frühjahrs-, Herbst- und Wintermonaten statt, hat der Sommer mittlerweile deutlich aufgeholt. „Das
saisonal bedingte Sommerloch in Hotels und Tagungshäusern fällt deutlich
weniger tief aus“, beobachtet TCF-Geschäftsführer Günter Hampel. Er führt
das vor allem auf die günstigeren Konditionen in Hotels und Tagungshäusern
während der Sommermonate zurück.

Die gesamte Studie „Kongress- und Tagungsdokumentation 2004 Frankfurt am
Main“ kann ab sofort unter
Tel. 069 / 21 23 87 03 oder
E-Mail weik@tcf.frankfurt.de
zum Preis von 20,00 Euro bestellt werden.

www.frankfurt-tourismus.de

Quelle: Toptagungshotels






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