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T5 und BA: Superlativen der Mobilität

„Es war wirklich nicht die allerbeste Eröffnung“, sagt Gemma Ward, T5 Change Product Manager am Flughafen von London Heathrow erfrischend offen. Aber jetzt, knapp ein Jahr nach der Eröffnung eines der fantastischsten Flughafen-Terminals der Welt, des Terminal 5, ist sie glücklich.
11 Galleries First Lounge und als Krönung der Concorde Room im T5 in London Heathrow – exklusive und stilvorte Orte der Ruhe und Erholung, aber auch zum Arbeiten bestens geeignet.

Seit das Superterminal, das eigentlich aus drei gleichartigen Glas-Komplexen besteht, von denen der dritte noch im Bau ist, Ende März 2008 und danach sukzessive in Betrieb genommen wurde, haben bereits über 19 Mio. Passagiere des Homecarriers British Airways von den angenehmen Reisebedingungen profitieren können. Darunter übrigens auch viele Tausende deutscher Geschäftsreisender, die täglich mit BA über Heathrow nach London zum Arbeiten kommen. Mehr als 400.000 deutsche Passagiere waren es, um es auf den Punkt zu bringen.

Jeden Tag ein Event

dmm.travel durfte zusammen mit weiteren internationalen Medien hinter die Kulissen blicken. U. a. stand auch der neue BA Area General Manager Europe, Gavin Halliday, Rede und Antwort, und er tat es mit dem sprichwörtlichen britischen Humor. Sein wichtigster Kommentar zum neuen T5: „Jeden Tag ein Event, der das Leben am T5 so interessant macht.“ Recht hat er. Denn das T5 ist wirklich eine Klasse für sich und gilt mit seinen fantastischen Lounges nicht umsonst als führend auf dem Globus. Man könnte über die Geschehnisse wahrscheinlich wirklich jeden Tag ein Buch schreiben.

Beeindruckende Fakten

Die Zahlen sind wirklich gewaltig: Das T5 fasst mit seinen fünf Ebenen Platz für 50 Fußballfelder, die sechs neuen Premium-Lounges (die Briten nennen sie Galleries Lounges) erstrecken sich auf eine Fläche von 15.000 m². Durch die bis zum wellenförmigen Einfeld-Glasdach hochgezogenen Glaswände wird das T5 von natürlichem Tageslicht durchflutet und bietet fantastische Ausblicke bei Tag und bei Nacht auf das bunte Treiben innerhalb des Terminals und auf die Rollfelder rings herum.

T5: Das Anti-Stress-Programm für Geschäftsreisende

Das T5 ist aber nicht nur architektonisch eine Augenweide, es hat auch funktional jede Menge zu bieten, was z. B. Geschäftsreisenden sehr imponieren wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Airports auf dieser Welt kann man sich im T5 beim besten Willen nicht verlaufen. Es sind die geraden Wege, die immer zum Ziel führen. Kein Umdrehen, kein Abbiegen in irgendwelche neue Schluchten. Immer vorwärts geradeaus, so lautete das phänomenal umgesetzte Ziel der Erbauer. 96 Check-in-Terminals, ebensoviele Gepäckabgabestellen, 44 Servicepunkte, intensive und dennoch schnelle Sicherheitschecks. Kein ewiges Schlangestehen vor den Kontrollen. Im September 2008 benötigten 97,6 % aller Reisenden weniger als fünf Minuten für den Sicherheitscheck.

Kunst und Shopping

Viel wurde auch fürs Auge und die Kunst aufgewendet. Platanen, Wasserspiele, Kunstwerke und – für den, der gerne ein Mitbringsel für sich und/oder seine Lieben sucht – 112 sehr großzügige Einkaufsläden. Tipp von DMM: Einkaufen ist infolge des schwachen britischen Pfunds derzeit in Heathrow sehr zu empfehlen – mit den wichtigsten Marken dieser Welt. Shopping-Freunde finden alles von lokal ansässigen bis hin zu weltbekannten Marken, von edler bis stylischer Mode. Das Spannende: Die Geschäfte sind angepasst an die weltoffene Atmosphäre des T5. Man findet hier z. B. auch Tiffany & Co., die erste Flughafenboutique des amerikanischen Juweliers in Europa. Ebenfalls einmalig und erstmals an einem Terminal: Harrods mit einem umfassenden Modesortiment. Ein ganz besonderer Service: Man muss eine Besorgungen nicht ständig mit sich herumschleppen. Den Verkäufern nur Bescheid geben, Rechnung einstecken und beim Abholen vorzeigen. Das war’s.

Gut Essen und Trinken

Für Leib und Seele tun 25 Gourmet-Restaurants und schicke Cafés ihr Bestes. Aber – und das fällt auf – nicht ein einziges Fastfood-Restaurant. „Die wollen wir hier nicht“, so das Statement des Europamanagers. Übrigens: Die alte Leier, wonach die Briten das schlechteste Essen böten, ist wirklich eine böse Unterstellung. Die britische Küche ist vorzüglich; wir stellen sie sogar über die französische oder gar italienische. Aber es ist ja alles eine Frage des Geschmacks.

Europas Vorzeige-Lounges

So etwas sieht das Auge des vielgereisten Betrachters eher selten: Im 15.000 m² großen Lounge-Komplex des 6 Mrd. Euro teuren Terminal 5 finden sich wohl die weltweit größten und exklusivsten Lounges. Neben dem absoluten Spitzenprodukt Concorde Room und der First Class Lounge haben die Briten für sage und schreibe 80 Mio. Euro drei Club Lounges sowie eine Ankunftslounge realisiert. Komfortables Mobiliar, allerbeste Arbeits- und Relax-Möglichkeiten bieten allein die Galleries im Bereich Business Class. 2.500 Reisende finden hier die perfekte Umgebung, um ihre Wartezeiten so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Gallerie First Lounge bietet sehr großzügige 542 Sitzgelegenheiten für First Passagiere und Gold-Mitglieder des Executive Clubs. In Zusammenarbeit mit der führenden britischen Luxus-Spa-Marke Elemis dürfen die Gäste unter zig erholsamen und belebenden Wellness-Anwendungen wählen. Das übrigens kostenfrei! Elemis Travel Spas sind im südlichen Galleries Lounge-Pavillon, in der Club Lounge des Satellitengebäudes und in der Ankunftslounge des neuen T5 zu finden. Weingallerie, Loungebuffett mit breitem Speisenangebot, zahlreiche PC-Terminals mit kostenfreiem Internetanschluss u.v.a.m. Exklusivste Lounge ist der Concorde-Room mit komfortablen Sitzecken, bequemen Sesseln und Kaminen. Höchste Privatsphäre ermöglichen drei Cabanas (Privaträume mit eigener Dusche und großem Bett) und vielfältige Besprechungsmöglichkeiten der Konferenzraum für bis zu acht Personen mit allem technischen Equipment. Im Restaurant und an der Concorde-Bar werden hochwertige Speisen und Getränke serviert. Und ein Concierge kümmert sich um alle weiteren Wünsche.

Ziel: Premium Airline

Stolze Zahlen präsentiert die Fluggesellschaft, die auf bestem Weg ist, die „Premium-Gesellschaft“ auf dem Globus zu werden, wie es Halliday im Gespräch mit DMM ausdrückt. Dazu investiert British Airways nicht nur an ihrem großen Hub im Westen von London, sondern auch in die Flotte. Die erfährt ab 2012 z. B. Zuwachs durch insgesamt zwölf Großraumflugzeuge des Typs Airbus A380. Im April werden vier neue Triple Seven erwartet; bis 2010 stoßen weitere sechs dieser derzeit modernsten und umweltfreundlichsten Widebodys hinzu. Die 777-Flotte wird zusammen mit den A380 die bisherigen Boeing 747-Jumbos ablösen. Neu und noch 2009 eingeführt werden eine neue Business Class und die First, die DMM in Kürze vorstellen wird. Ebenfalls revolutionär ausfallen soll das neue Inflight-Entertainmentsystem. Lassen wir uns überraschen. Von ihrem „neuen europäischen Drehkreuz“ in Heathrow hat BA bis heute nahezu 150.000 Flüge zu beinahe 100 Destinationen weltweit absolviert. Das lässt sich leicht glauben. Denn von den Lounges aus kann man durch die beinahe ausschließlich aus Glas bestehenden Terminals auf die beiden Start- und Landebahnen blicken, auf denen im 30-Sekunden-Takt Maschinen abheben oder ankommen.



BA zollt einerseits den wirtschaftlichen Gegebenheiten etwas Tribut, indem nachfragegerecht die eine oder andere Verbindung optimiert wird. Auf der anderen Seite aber will der Carrier in nahezu allen bedeutenden Businessmetropolen dieser Welt Präsenz zeigen, so Halliday. Das bedeutet eine Erweiterung der Kapazitäten. Z. B. wird ein reiner Business-Class-Flug vom Londoner City Airport nach New York angeboten werden mit einem speziellen Airbus A318 und nur knapp 40 hoch komfortablen Sitzen.

„Wir wollen auch die Airline der Wahl aller Langstreckenkunden werden“, setzte Gavin Halliday noch einen drauf. Mit dem Erfüllen vieler Versprechen an die unterschiedlichen Kundengruppen setzt sich BA natürlich ehrgeizige Ziele. Aber „wir sind überzeugt, dass wir das schaffen. Vielleicht nicht gerade in 2009 oder 2010, aber die Zeit und unsere Kraft sprechen für uns“, gibt sich der neue Europamanager, der schon auf nahezu allen Kontinenten für BA in verantwortlicher Position tätig war, ziemlich optimistisch. Er sieht auch den Realitäten des Luftfahrtbusiness ins Auge. So glaubt er nicht, dass alle Airlines die momentane schwierige Situation bewältigen werden. Nur diejenigen werden überleben, die jetzt investieren um zum Zeitpunkt des Wiederaufschwungs Vollgas geben zu können.

Hohe Kundenzufriedenheit

Dass BA auf dem richtigen Weg ist, bescheinigen die Kunden. 74 % aller Kunden sagen uns, wir hätten uns stark verbessert, freut sich Gavin Halliday. Das sind neun Prozentpunkte mehr als noch im Januar 2008. 66% wollen BA weiter empfehlen, das sind ebenfalls 7 % mehr als im Januar 2008. Die Kundenzufriedenheit spielt überhaupt eine große Rolle, weshalb sie laufend abgefragt wird. Ein wichtiger Faktor ist – man kennt es ja aus vielen leidvollen Erfahrungen – die Pünktlichkeit. Und da setzt BA nach eigenen Angaben wohl Maßstäbe. Sie liegt heute bei über 90 %, sieht man einmal vom einen oder anderen Missstand ab, für den aber selbst BA nichts kann. Man erinnere sich an die katastrophalen Nebelereignisse oder an das Schneechaos noch vor drei Wochen, das den Betrieb in Heathrow zum Erliegen brachte.



Gute Erreichbarkeit

Vorbildlich gelöst ist auch die Anbindung von T5 an London City: Mit dem Heathrow-Express, in wenigen Schritten zu erreichen, geht’s in wenigen Minuten ins Zentrum der pulsierenden Metropole. Kostenpunkt: 16,5 Pfund, hin und zurück für 32 Pfund. Man kann auch die U-Bahn nehmen oder Taxi und Bus. Letzteres ist weniger zu empfehlen, da man Ewigkeiten auf den vom Dauerstau geplagten Zufahrtsstraßen unterwegs ist und der Spaß mit dem Taxi auch noch ziemlich kostspielig ist.

Quelle: dmm.travel





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