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Störungen im arabischen Luftverkehr nicht ausgeschlossen

In Saudi Arabien, Baharain, Ägypten, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten kommt es zu diplomatischen Spannungen mit Auswirkungen auf den Flugverkehr. Katar wird vorgeworfen, den internationalen Terrorismus zu unterstützen. Das der Vorwurf ausgerechnet aus Saudi Arabien kommt ist sehr verwunderlich. Saudi Arabien ist nicht dafür bekannt, sich mit aller Kraft gegen den internationalen Terrorismus zu stellen.

Nun brechen die arabischen Staaten und Ägypten also die diplomatischen Beziehungen zu Katar ab. Als Folge melden mehrere Nachrichtenquellen, dass der See- und Luftverkehr von und nach Katar innerhalb der Konfliktparteien unterbrochen, mindestens aber stark beeinträchtigt wird. Das wird sich auch auf Reisende aus Europa auswirken.

Wie ernst die Situation ist, macht eine Erklärung von offiziellen Stellen in Baharain deutlich, in der die Schließung der diplomatischen Vertretung verkündet wurde. Die Diplomaten werden ausgefordert, binnen 48 Stunden Doha zu verlassen. Die diplomatische Vertretung Katars in Bahrain soll das Land ebenfalls innerhalb von 48 Stunden verlassen. Ägypten unterbricht den See- und Luftverkehr mit Katar und kappt die diplomatischen Beziehungen zu Katar.

Der Reiseverkehr zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten wird erheblich gestört werden. Innerhalb der Mitglieder des Golfkooperationsrates bewegen sich Reisende ähnlich wie im Schengenraum. Es reichte ein Visa für Reisen zwischen Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Eine offiziele Bestätigung steht zwar noch aus, aber diese Reisefreiheit dürfte vorbei sein, wenn Katar aus dem Verbund ausscheidet.





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