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Serviceentgelt bei Online-Vermittlern verteuert Flugtickets um bis zu 16 Prozent

Flugbuchungen über so genannte Reiseportale verteuern den von Airlines angebotenen Ticketendpreis für Flüge um teilweise bis zu 16 Prozent. Das hat eine Untersuchung der Zentralen Fluggastberatung des Deutschen Flugangst-Zentrums (DFAZ) im Rahmen von Testbuchungen bei Onlineanbietern ergeben. Nach Angaben der Tester lag beispielsweise der Endpreis eines Interkontinental-Fluges von Frankfurt nach Miami am Ende um knapp 60,00 Euro über dem Preis, den die Airline bei einer Buchung über die eigene Homepage berechnet hätte. Auch bei innerdeutschen Flügen habe man Mehrkosten des Ticketendpreises um fast 30,00 Euro im Vergleich zur Direktbuchung feststellen können.

Grund für die höheren Ticketpreise sind nach den Worten von Marc-Roman Trautmann, Leiter des DFAZ, die Vermittlungsentgelte, die Reiseportale – völlig legitim – für ihren Buchungsservice erheben und dem Flugpreis der Airline hinzufügen. Diese variierten allerdings je nach Anbieter, Flugstrecke und Ziel. Erhebliche Unterschiede im Serviceentgelt habe man auch zwischen den Anbietern festgestellt. So lag nach Angaben der Tester die Servicepauschale bei ein und demselben Flug im günstigsten Fall bei 7,00 Euro, im teuersten Fall bei 58,00 Euro. Positiv sei, dass fast alle untersuchten Portale die Vermittlungszuschläge als Einzelbetrag für den Kunden ersichtlich aufführten.

Die Fluggastberatung empfiehlt Geschäftsreisenden, die von Reiseportalen angebotenen Endpreise für Flüge mit den Angeboten der jeweiligen Airline zu vergleichen. Auch ein Vergleich verschiedener Reiseportale lohne sich, gerade bei Last-Minute-Angeboten. Grundsätzlich können Kunden, nach Angaben der Fluggastberatung, Geld sparen, wenn sie ihr Flugticket direkt über die Homepage der jeweiligen Fluggesellschaft buchen.

www.fluggastberatung.de





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