Business-Travel.de - die Seite für Geschäftsreisende, Manager und Führungskräfte

S-Bahn Berlin forciert Nichtraucherschutz auf Bahnhöfen

Die Einhaltung des Rauchverbots auf S-Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg wird künftig konsequent durchgesetzt. Ab Montag, 4. April 2016, erheben geschulten Kräfte der DB Sicherheit bei Verstößen gegen das Rauchverbot ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro.

Die Deutsche Bahn handelt dabei in Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften zum Nichtraucherschutz. Die zunehmende Zahl von Kundenbeschwerden und ein gesellschaftlich gestiegenes Bewusstsein für nachhaltigen Gesundheitsschutz haben das Unternehmen zu diesem Schritt bewogen.

Was sich in Restaurants, Cafés und in den Zügen selbst längst eingespielt hat, soll auch auf S-Bahnhöfen künftig eine Selbstverständlichkeit sein. Ausreden zählen ab 4. April jedenfalls nicht mehr. Das Bußgeld in Höhe von 15 Euro ist künftig direkt vor Ort bar zu bezahlen oder als Einzahlung per Überweisung zu leisten. Das Prozedere entspricht den Abläufen bei der Feststellung von Fahrgästen ohne gültigen Fahrausweis.

Im Rahmen eines Pilotprojekts richtet DB Station&Service und die S-Bahn Berlin auf acht Bahnsteigen gekennzeichnete und mit Aschenbechern ausgestattete Raucherbereiche ein.





Ein Kommentar zu “S-Bahn Berlin forciert Nichtraucherschutz auf Bahnhöfen”

  1. Volker

    Überfällig. Bislang haben alle Mitarbeiter weggeschaut, Sicherheitsdienst läuft vorbei oder macht dudu und 10m weiter gelaufen geht die Kippe wieder an, selbst wenn sie vor der Nase der Aufsichten qualmten. Ja selbst die Kontollettis in zivil hab ich in einem Zugang rauchen gesehen. Im Anschluss aber mit Fahrkartenkontrolle auf Regeln einhalten pochen.
    15 Euro sind viel zu wenig. Und ich glaube es erst wenn ich es sehe… oder besser nicht mehr rieche, nebst der vielen Kippen im Gleis. Sobald man in den Bahnhof einfährt und die Türen auf gehen, zieht der Tabakgestank in den Wagen.

Einen Kommentar schreiben