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Ryanair droht mit Streckenstreichungen

Mit scharfer Kritik hat der irische
Billigfluganbieter Ryanair auf Meldungen reagiert, wonach am
Hunsrück-Flughafen Frankfurt-Hahn eine Terminalgebühr von drei Euro
eingeführt werden soll. Sollte dieser Schritt umgesetzt werden, werde
dies eine Streichung von Strecken zur Folge haben, teilte das
Unternehmen am Dienstag mit. Dies würde zu einer Reduzierung der
Passagierzahlen führen. Frankfurt-Hahn sei ohnehin schon eine von nur
zwei Basen, wo Ryanair Verluste mache.

Der SWR hatte zuvor unter Berufung auf nicht näher genannte
Informationen die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH plane die Einführung
einer Terminalbenutzungsgebühr von drei Euro. Diese solle direkt bei
den Passagieren erhoben werden.

Von Ryanair hieß es dazu, um die Passagiere zu animieren,
weiterhin vom Hunsrück aus zu fliegen, habe die Fluggesellschaft
dort bereits die Ticketpreise um durchschnittlich 15 bis 20 Prozent
reduziert. Bei einer Einführung der Terminalgebühr wären Tausende von
Arbeitsplätzen rund um den Flughafen in Gefahr.

Die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH war am Dienstag für eine
Stellungnahme nicht erreichbar. Am Donnerstag will das Unternehmen
seine strategische Planung zur Weiterentwicklung des Flughafens
vorstellen.

ddp/ssc/kos





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