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Robin Hood gegen Kampfpreise der AUA

Die steirische Fluglinie Robin Hood will der AUA Kampfpreise gerichtlich verbieten lassen. Robin Hood-Chef Pommer wirft der AUA laut der Klagsschrift Wettbewerbsverzerrung vor.

Pommer wirft der AUA laut der Klagsschrift, die der in Österreich erscheinenden „Presse“ vorliegt, Wettbewerbsverzerrung vor: Die AUA habe von der ÖIAG 200 Mio. Euro Überbrückungshilfe erhalten, andernfalls hätte sie Insolvenz anmelden müssen. Statt dieses Geld, wie im Restrukturierungsplan bei der EU angegeben, für die Verringerung von Kapazitäten und Strecken zu verwenden, versuche die AUA mit Dumpingpreisen die Konkurrenz etwa auf den Strecken Graz–Stuttgart und Graz–Zürich aus dem Markt zu drängen. Die Ticketpreise der AUA lägen weit unter den Gestehungskosten, wird in der Klage mit mehreren Beispielen vorgerechnet. Pommer beziffert den Schaden mit rund einer Mio. Euro. Das Gericht soll der AUA den Verkauf von Tickets unter den Gestehungskosten verbieten.

Quelle: dmm.travel





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