Business-Travel.de - die Seite für Geschäftsreisende, Manager und Führungskräfte

„Relax Guide 2004“ ehrte zahlreiche Usedomer Hotels

„Relax Guide 2004“ ehrte zahlreiche Usedomer Hotels
Lilien für Wellness-Oasen „Relax Guide 2004“ ehrte zahlreiche Usedomer Hotels Usedom mausert sich zur Wellnessinsel Deutschlands. Verzeichnete der „Relax Guide 2003“ 19 Usedomer Hotels, so sind es in der Ausgabe 2004 bereits 23, zwei mehr als auf Rügen! An der Spitze rangieren die Wellnessoasen des „Romantikhotels Ahlbecker Hof“ in Ahlbeck und des „Strandhotels Ostseeblick“ in Heringsdorf. Beide bekamen jeweils drei Lilien verliehen – die für „Spitzenbetriebe“ stehen. Damit haben sie solche renommierten Häuser wie das „Neptun“ in Warnemünde und das „Adlon“ in Berlin mit jeweils zwei Lilien hinter sich gelassen. Vier Lilien, die Höchstnote, erhielt in Mecklenburg-Vorpommern lediglich das „Kempinski Grand Hotel“ in Heiligendamm. In den Wellnessbereichen vieler Usedomer Hotels werden wohlige Wärme, sanfte Massagen, angenehme Düfte und heilende Kräuter geboten, beispielsweise im „Strandidyll Heringsdorf“, das vom „Relax-Guide“ mit zwei Lilien bedacht wurde. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Anzahl der Wellnesshotels in Deutschland auf über 1100 gestiegen, das ist ein Zuwachs von etwa 60 Prozent. Da der Begriff Wellness nicht ge-schützt ist, gibt es immer mehr Trittbrettfahrer. Die Tester des „Relax Guide“, dem einzigen jähr-lich erscheinenden kritischen Ratgeber für den immer mehr boomenden Wellnessbereich, fanden oftmals „skurrile bis katastrophale Qualität“ vor. Jedoch nicht auf Usedom, wo sie das „Maritim-Hotel Kaiserhof“ in Heringsdorf, das „Strandhotel Heringsdorf“, das „Palace-Hotel“ in Zinno-witz, das „Romantik Strandhotel Atlantic“ in Bansin, das „Golfhotel Balmer See“ sowie das „Strandhotel Seerose“ in Kölpinsee“ mit einer Lilie auszeichneten. Aber auch ein Wellnessführer hat redaktionellen Vorlauf. Die Tester haben offensichtlich den umgebauten und erweiterten Wellnessbereich des Heringsdorfer Hotels „Upstalsboom Ostseestrand“ noch nicht kennenge-lernt, denn sonst hätten sie sicherlich Lilien hinterlassen. Und die Entwicklung auf Usedom geht weiter. Mit ihren gegenwärtig entstehenden Wellness-oasen werden das „Hotel zur Post“ in Ban-sin und die „Seetel-Ostseeresidenz“ in Heringsdorf bald im Kreis der Usedomer Spitzen-Wellnesshotels mitmischen. Bernd Wurlitzer Diese große Chance für die Insel Usedom ist gleichzeitig auch Verpflichtung. Zunächst gilt es, sich ein klares Bild über die Wellness-Ressourcen der Insel Usedom zu machen. Die ganzheitli-che Sicht der Leitlinie Wellness hat dabei große Bedeutung. Neben den natürlichen Vorausset-zungen der Insel sind Qualität- und Kompetenz der Wellness-Angebote gefragt. Wo wurden erste Ansätze bereits genutzt und wo liegen Defizite? Diese und andere Fragen gilt es zu klären. Damit dies professionell und zielstrebig geschieht, hat der Tourismus-Verband Usedom im No-vember den Auftrag für eine Bestandsaufnahme erteilt, die in den nächsten Monaten das vorhan-dene und entwicklungsfähige Potential der Insel Usedom und ihrer Hotellandschaft analysieren soll. Sie erfolgt nach den Kriterien des Deutschen Wellness Verbandes e.V. (DWV) zu richtig verstandener „Wellness“. Mit der anspruchsvollen Aufgabe betraut wurde die Unternehmensbera-terin und Wellness-Expertin Hildegard Dorn-Petersen, die auch den Fachbereich Hotellerie & Tourismus des DWV leitet. Wichtig für den Erfolg des Projektes erscheint ihr besonders „dass sich die Akteure und Hoteliers nicht nur passiv den Spiegel vorhalten lassen, sondern sich aktiv an der Umsetzung beteiligen“. Dazu werden einzelne Workshops zum Leistungsangebot und der Profitsteigerung im Spa-Bereich beitragen.





Bisher keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben