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Plakataktion von Ryanair

Ziel für 2005:
700000 Ryanair-Passagiere ab-an Airport Weeze
Ryanair geht gerichtlich gegen die Versuche vor, Wettbewerb zu unterbinden
London-Stansted / Airport Weeze, 09. Februar 2005: Ryanair, der europäische
Branchenriese in Sachen preiswerte Flugreisen und Nummer 1 unter den
Billigfliegern, machte heute gegen die Versuche der Stadt Düsseldorf,
Ryanair-Werbung in deren Stadtgebiet zu unterbinden, mobil. Die jüngsten
Versuche des Oberbürgermeister-Büros der Stadt Düsseldorf, die aktuelle
Ryanair-Werbung für deren Preiswert-Angebote ab/an Airport Weeze als „die
günstige Alternative zu Düsseldorf“ zu blockieren, kamen letzte Woche ans
Licht, als die Medien-Einkäufer des irischen No Frills-Carriers darüber
informiert wurden, dass die zuständige Werbeagentur unter Druck geraten war,
die entsprechenden Verträge aufzulösen und die laufende Plakatwerbung zu
entfernen.
Trotz einer Kehrtwendung des Oberbürgermeisterbüros am vergangenen
Wochenende, die mit einer offiziellen Stellungnahme einherging, dass hier
„eine Fehlentscheidung getroffen worden sei“, erhielt Ryanair am vergangenen
Montag, 7. Februar, von der zuständigen Werbeagentur erneut eine
schriftliche Anfrage, ob man nicht die Plakatierungsabsprachen annullieren
könne, da man weitere Repressionen seitens der Stadt befürchte.
Offensichtlich steht das Oberbürgermeisterbüro in einem Interessenkonflikt,
da Oberbürgermeister Joachim Erwin zugleich auch Mitglied des Aufsichtsrats
des Flughafen Düsseldorf International ist – und es den Anschein hat, dass
er sein Amt missbraucht, um die Ryanair-Werbung für den Flughafen Weeze zu
blockieren. Denn:
1. Er spricht Ryanair das Recht auf Meinungsfreiheit ab.
2. Er verweigert den Bewohnern von Düsseldorf das Recht auf die
Information einer Preiswert-Alternative.
3. Er gefährdet nicht nur den Tourismus, sondern auch
Arbeitsplätze in dem er Ryanair und den Airport Weeze blockiert.
In 2005 beabsichtigt Ryanair:
1. 700.000 Passagiere ab/an Airport Weeze zu fliegen.
2. Mit seinem Flugaufkommen rund 700 Arbeitsplätze im Großraum
Düsseldorf zu erhalten.
3. Kosten von über sieben Millionen Euro einsparen zu helfen
dank seiner Preiswertangebote.
Man erwarte vom Düsseldorfer Oberbürgermeisterbüro, dass man dort das Recht
auf freie Meinungsäußerung unterstütze und Verbrauchern so die freie
Wahlmöglichkeit gebe, wie preisbewusst oder teuer sie eine Flugreise
antreten möchten – um so freien Wettbewerb und letztendlich auch
Arbeitsplätze zu gewährleisten, statt dies zu verhindern.





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