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Piloten-Warnstreiks bei Air Berlin und LTU

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat in der vergangenen Woche verhandlungsbegleitende, dreistündige Warnstreiks bei den Fluggesellschaften Air Berlin und LTU beschlossen, die in den kommenden Tagen durchgeführt werden sollen. Hintergrund der monatelangen Verhandlungen sind Neuregelungen zu den Arbeitsbedingungen beider Fluggesellschaften.



Die Vereinigung Cockpit strebt die mittelfristige Harmonisierung der Arbeitsbedingungen auf dem im Vergleich besseren Niveau der Air Berlin-Tochtergesellschaft LTU an. Zu den streitigen Punkten gehören im Wesentlichen die Themen Flugdienst- und Ruhezeiten und Bereitschaftszeiten. Für die Air Berlin Piloten finden lediglich die gesetzlichen Bestimmungen Anwendung, die auch nach den von der EU in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studien nicht ausreichend sind.



Außerdem strebt die Vereinigung Cockpit eine verstärkte Flugbesatzung im Bereich der mit der LTU durchgeführten Langstreckenflüge an. Die Air Berlin Group gehört zu den wenigen Fluggesellschaften in Europa, die Langstreckenziele im Westen der USA und nach Fernost mit einer Besatzung von zwei Piloten anfliegt. Fast alle anderen Gesellschaften haben Ruhemöglichkeiten für ein drittes Cockpitbesatzungsmitglied an Bord und verstärken das Cockpitpersonal durch einen dritten Piloten.





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