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Phänomen aus Bestseller „Schotts Sammelsurium“

Es zählt zu den Mysterien unserer sonst so aufgeklärten Welt: der weit verbreitete Konsum von Tomatensaft auf Flugreisen. Die rote Lust in der Luft! Handelt es sich dabei um ein körperliches Bedürfnis oder um pure Gewohnheit? Unstrittig ist lediglich, dass bereits kurz nach dem Start ein unerklärlich großer Anteil an Passagieren das pikante Getränk bestellt.

Statistiken zufolge findet – laut dem Bestseller „Schotts Sammelsurium Essen & Trinken“ – rund drei Prozent des deutschen Tomatensaftkonsums in der Luft statt, wohingegen der Wert bei Orangensaft nur 0,4 Prozent beträgt. Mögliche Erklärungen reichen von der einfachen Domino-Theorie bis hin zu biochemischen Prozessen. Pflanzt sich das Tomatensaft-Bestellen als Kettenreaktion in der Kabine fort? Oder enthält die Luft in der Höhe mehr aggressive oxidative Substanzen, gegen die der in Tomaten enthaltene Stoff Lycopin den Körper schützt?



Und nun ein weiteres Phänomen in diesem Zusammenhang: Der Flughafen Düsseldorf International ist auch in Sachen „Tomatensaft“ echte Spitze. Dass es bei Flügen von und nach Düsseldorf zu besonders eklatantem Tomatensaftkonsum kommt (wie es das Sachbuch „Schotts Sammelsurium“ ebenfalls berichtet), lässt sich allerdings mit keinem dieser Ansätze wirklich hinreichend erklären.

Wie dem auch sei: Streicht eine Fluggesellschaft das rote Getränk von ihrer Speisekarte, ist die Empörung bei den Passagieren jedenfalls groß – in Düsseldorf und anderswo.





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