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Perspektiven als Geschäftsreise-Airport werden weiter untersucht

Die Option des Business-Airports Mönchengladbach – eines Regionalflughafens mit dem Schwerpunkt Geschäftsreiseverkehr – wird weiter untersucht. Dies ist das Ergebnis einer Sitzung der Gesellschafterversammlung und des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft Mönchengladbach mbH (FMG).

„Die Gremien haben sich mit den Zukunftsperspektiven des Regionalflughafens, den Entwicklungsmöglichkeiten insbesondere im Verbund mit dem Düsseldorf Airport und mit dem Ergebnis einer entsprechenden Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) befasst. Das DLR-Gutachten empfiehlt, am Mönchengladbacher Flughafen verstärkt Business-Aviation abzuwickeln, also Verkehre von kleinen Firmen- und Privatflugzeugen sowie von Lufttaxiunternehmen im Rahmen der allgemeinen Luftfahrt. Der Aufsichtsrat hat daraufhin die Geschäftsführung der FMG beauftragt, dieses in der Studie befürwortete Szenario intensiver zu betrachten“, so Friedhelm Kirchhartz, Vorsitzender des AR und der GV der FMG.

Zum Ausbau als Business-Airport wäre eine Verlängerung der Start- und Landebahn von derzeit 1.200 auf circa 1.750 Meter erforderlich. Die Geschäftsführung der FMG wird daher zur wirtschaftlichen Betrachtung einen Businessplan als Grundlage für weitere Entscheidungen erstellen. Christoph Blume, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH: „Auf der Basis aller Ergebnisse werden die Gesellschafter schließlich gemeinsam die weitere Vorgehensweise diskutieren und beschließen.“

Das Management des Mutterunternehmens Düsseldorf International sieht für den Regionalflughafen weiterhin gute Entwicklungschancen als Business-Airport. „Die so genannten Executive-Dienstleistungen im Luftverkehr sind eine Wachstumsbranche. Der Flughafen bietet mit seiner zentralen Lage in einer Drei-Länder-Region und seinen kurzen Wegen hervorragende Voraussetzungen für eine Fokussierung auf den Geschäftsreiseverkehr“, sagt der Düsseldorfer Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. „Eine Verlagerung von Firmen- und Privatflugzeugen von Düsseldorf nach Mönchengladbach ist eine interessante Möglichkeit der Arbeitsteilung zwischen den beiden Flughäfen, von der beide profitieren können.“





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