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Passagiermaschine auf Stuttgarter Flughafen verunglückt

Auf dem Flughafen Stuttgart ist am
Montagnachmittag eine Passagiermaschine beim Landeanflug verunglückt.
Die Maschine des Typs Embraer 145 der britischen Fluggesellschaft
Flybe sei gegen 15.30 Uhr bis an das östliche Landebahnende
gerutscht, teilte die Flughafengesellschaft mit. Passagiere und
Besatzungsmitglieder wurden nicht verletzt.

Nach Angaben der Flughafengesellschaft kam die Maschine mit
insgesamt 15 Passagieren aus Birmingham. Beim Landeanflug rutschte
sie in die sogenannte overshooting area, ein rund 60 Meter langer
Bereich, der als Puffer am Ende der Landebahn angelegt ist. Die
Ursache des Unglücks war zunächst unklar. «Wir wissen nicht, ob es
ein technisches oder witterungsbedingtes Problem war», sagte
Flughafensprecherin Beate Schleicher.

In Stuttgart hatte es am Montag seit dem späten Vormittag
geschneit. Schon vor zwei Jahren hatte es nach Angaben Schleichers
ebenfalls mit einer Maschine des Typs Embraer einen ähnlichen
Zwischenfall gegeben. Experten der Bundesstelle für
Fluguntersuchungen (BFU) begutachteten die Maschine am Montag.

Die Start- und Landebahn des Flughafens wurde nach dem Vorfall bis
auf weiteres gesperrt. Vier Flugzeuge mussten deswegen auf andere
Flughäfen, darunter München und Frankfurt umgeleitet werden. Die
Starts verzögerten sich teilweise bis zu über eine Stunde.

Die Bergungsarbeiten sollten voraussichtlich noch am Abend beendet
werden.

ddp/jsp/muc





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