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Nutzung von Social Media, Apps und Co. nimmt in der Meeting-Branche zu

Die Themen Social Media, Blogs und neue Technologien bewegen verstärkt die Meeting-Branche. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der IMEX die im Anschluss an die Fachmesse im Mai 2011 über 830 geladene Einkäufer (Hosted Buyer) aus der ganzen Welt zu ihrem Nutzungsverhalten befragte. Demnach kommt Social Media für geschäftliche Zwecke im Vergleich zum Vorjahr vermehrt zum Einsatz. Facebook ist mit 71 Prozent Nutzern unter den geladenen Einkäufern der Favorit, sowohl zum Netzwerken als auch zur Ausweitung von Geschäftskontakten (2010: 60 Prozent). Ebenso wird Twitter mit nun 41 Prozent der geladenen Einkäufer im Vergleich zu 27 Prozent in 2010 stärker genutzt.

Ebenfalls nicht überraschend ist, dass LinkedIn aufgrund seiner steigenden Bedeutung im geschäftlichen Bereich von 69 Prozent der befragten Einkäufer zur bevorzugten Adresse für die Online-Kontaktpflege gewählt wurde, während YouTube von 25 Prozent der Befragten genutzt wird. Die wachsende Rolle von YouTube als glaubwürdiges und praktikables Medium für Unternehmensmarketing und -kommunikation in der internationalen Meeting-Branche wird hiermit deutlich.



Branchen-Blogs schwach genutzt

Trotz der Verbreitung und des steigenden Einflusses von Blogs in der internationalen Meeting-Branche ist es allerdings überraschend, dass der Anteil der Nutzer, die unregelmäßig Blogs lesen, nur leicht zunahm: von 83 Prozent im Jahr 2010 auf aktuell 86 Prozent. Der Trend zu kurzen und knackigen Meinungen und Informationen in der Social Media Welt könnte möglicherweise mit dadurch entstanden sein, dass längere Blog-Formate schwieriger in einem hektischen Arbeitstag unterzubringen sind.

iPhone versus Blackberry

52 Prozent der befragten geladenen Einkäufer nutzten das für sie kostenlose IMEX WLAN-Netz. Außerdem bestätigte die Umfrage einmal mehr die Popularität des iPhones. 72 Prozent der WLAN-Nutzer auf der Messe IMEX verfügten dieses Jahr über ein iPhone, 23 Prozent über ein iPad. Im Vergleich dazu gingen nur neun Prozent mit einem Blackberry ins Netz – vor einem Jahr hingegen war das Blackberry noch das am weitesten verbreitete Smartphone in der Meeting-Branche. In 2010 nutzten 47 Prozent der geladenen Einkäufer ein Blackberry und nur 31 Prozent ein iPhone. Die diesjährigen Umfrage-Ergebnisse können einerseits bedeuten, dass das iPhone als Business-Utensil inzwischen eine stärkere Position einnimmt oder dass iPhone-Nutzer ein höheres Interesse an Apps haben und diese häufiger herunterladen als Blackberry-Besitzer.

QR Codes haben großes Entwicklungspotenzial


QR Codes (Strichcodes) werden im Geschäftsfeld inzwischen immer häufiger genutzt. Während 26 Prozent der Befragten bemerkt hatten, dass QR Codes vor und während der Show benutzt wurden, hatten 29 Prozent diese gar nicht wahrgenommen. Nur 16 Prozent der geladenen Einkäufer bestätigten, dass sie auf der Messe ihr Mobiltelefon zum Einscannen eines IMEX QR Codes nutzten. Das Ergebnis verdeutlicht, dass noch großer Spielraum für den Einsatz dieser Technik und die Verbesserung des Know-how dazu vorhanden ist.

www.imex-frankfurt.de





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