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Neues Betrugswarnsystem der dt. Versicherer wirft Fragen für Fuhrparks auf

Der Gesamtverband der deutschen Versicherer GDV hat am 01.04.2011 ein neues Betrugswarnsystem eingeführt. Dieses von einem Dienstleister für den GDV betriebene Warnsystem hat die Aufgabe Daten zu Versicherungsvorgängen zur Betrugsprävention zu speichern, auszuwerten und diese Informationen Versicherern in Form von Auskünften zur Verfügung zu stellen.
Grundsätzlich ist aus Sicht des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement e.V. ein System zur Betrugsprävention zu begrüßen und zu unterstützen. Das eingeführte System bringt aber einige Unklarheiten für Fuhrparkbetreiber mit sich. Der Fuhrparkverband hat den GDV daher um eine Stellungnahme gebeten.

Das neue Betrugswarnsystem der deutschen Versicherer funktioniert so, dass Auffälligkeiten registriert werden. Dem Informationsblatt des GDV ist zu entnehmen, dass die Meldung von vier Rechtsschutzfällen in zwölf Monaten bereits zu einem Eintrag führen soll. Gleiches ist gegeben, wenn drei Sachversicherungsfälle innerhalb von 24 Monaten erfasst werden.

Versicherungsnehmer einer Fahrzeugflotte dürften regelmäßig mindestens drei Kaskoschäden pro Jahr gegenüber ihrer Versicherung melden. Fiktive Abrechnungen sind ebenso denkbar. Die Bedenken des Bundesverband Fuhrparkmanagement e.V. gehen dahin, dass im Falle von Firmenflotten Meldungen an die Warndatei zu Schwierigkeiten bei anderen Versicherungsvorgängen oder gar bei der Erlangung von Versicherungsschutz mit sich bringen könnten.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement e.V. empfiehlt allen Fuhrparkbetreibern auch in den direkten Dialog mit seinen Versicherern zu diesem Thema zu treten.

Quelle: www.fuhrparkverband.de





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