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Neue Zweifel um den Wert der UMTS-Milliarden im Profi-Markt

Rund 50 Mrd Euro haben die großen
Mobilfunkgesellschaften für ihre UMTS-Lizenzen in Deutschland
ausgegeben. Zumindest für den Markt der professionellen Nutzer
scheint der Sinn dieser Investitionen in Frage gestellt, wie die
KI-Studie* „Mobile Business – Zielsetzungen, Strategien,
Einsatzfelder“ zutage gefördert hat. Der von der DGMF Deutsche
Gesellschaft für Managementforschung in Zusammenarbeit mit der KI AG
(Knowledge Intelligence AG) erstellte Report kommt jedenfalls zu dem
Schluss, dass die Mehrzahl der Unternehmen in Deutschland für Mobile
Business lieber auf WLAN statt UMTS setzen. Für die umfassende
Untersuchung unter der Leitung von Prof. Christoph Wamser wurden
2.200 Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte der oberen
Leitungsebene in der deutschen Wirtschaft befragt.

Demnach bevorzugen es 82 Prozent der Unternehmen, wenn ihre
Beschäftigten im Außendienst mit einem PDA (Personal Digital
Assistant) über eine WLAN-Verbindung Funkkontakt mit der
Firmenzentrale halten. Für UMTS sprechen sich laut DGMF/KI-Studie nur
78 Prozent aus (Mehrfachnennungen waren erwünscht). Dass es sich bei
diesem Trend um mehr als bloße Lippenbekenntnisse handelt, zeigen die
aktuellen Einsatzzahlen. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Firmen
haben ihre Strategie für Mobile Business heute schon auf WLAN
aufgebaut. Hingegen setzen gegenwärtig nur 38 Prozent der Unternehmen
bei der professionellen Datenkommunikation für den Außendienst auf
UMTS. Die Mehrheit der deutschen Wirtschaft vertraut beim Mobile
Business ohnehin noch den alten Technologien GPRS (80 Prozent) und
GSM (87 Prozent), wie die Studie ermittelt hat. Eine Zusammenfassung
der Ergebnisse steht unter www.ki-ag.com.

„Die deutsche Wirtschaft will offenbar zu weiten Teilen von der
alten GSM/GPRS-Technologie direkt zum schnellen WLAN-Zugang
übergehen, ohne Umweg über UMTS“, analysiert Dr. Harald Puhl,
Vorstand der KI AG. „Es bleibt abzuwarten, ob die jüngsten Ansätze
der Mobilfunkbetreiber mit höheren UMTS-Geschwindigkeiten diesen
Trend stoppen können. Die DGMF/KI-Untersuchung legt den Schluss nahe,
dass die strategisch auf WLAN ausgerichteten Unternehmen kaum noch in
Richtung UMTS zu drehen sind.“

* Die KI-Studie „Mobile Business“ wurde von der KI AG (Knowledge
Intelligence AG) und dem Institut für Management und Technologie der
DGMF Deutschen Gesellschaft für Managementforschung unter der
fachlichen Leitung von Prof. Christoph Wamser und KI-Vorstand Dirk
Buschmann als Herausgeber erstellt. Die KI AG entwickelt innovative
mobile Anwendungen, die in zahlreichen Wirtschaftsbereichen
eingesetzt werden, z.B. im Facility-Management, in der Wartung und
Logistik und im Bereich mobile-CRM. Zu den Kunden zählen u.a.
DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und HochTief Facility
Management.

Weitere Informationen: KI AG (Knowledge Intelligence AG),
Studienleitung, Miriam Dechert, Breite Straße 147-151, 50667 Köln,
Tel. 0221/420739-0, Fax: 0221/420739-10, E-Mail: m.dechert@ki-ag.com,
Web: www.ki-ag.com, www.mobileintegrator.de





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