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Neue Verbindungen nach Charlotte, Delhi, Peking, Teheran und Vancouver

Fernreiseangebot ab München wächst um 40 Prozent
Mit dem kommenden Sommerflugplan bietet der Flughafen München den Reisenden gleich fünf neue attraktive Langstreckenziele. Die Anzahl der Fernreiseziele, die von München aus nonstop angeflogen werden, wächst damit um 40 Prozent. Vor allem die Deutsche Lufthansa stockt ihr Angebot an Interkontinentalstrecken erheblich auf: Zu ihren neuen Verbindungen gehören Nonstop-Dienste nach Charlotte (siebenmal wöchentlich), Delhi, Teheran und Vancouver (je dreimal wöchentlich).

Ein weiterer Schwerpunkt des Interkont-Engagements der Lufthansa ist der Wachstumsmarkt China. Erstmals steuert die Kranichlinie von München aus Peking an (dreimal wöchentlich). Mit ebenfalls drei wöchentlichen Flügen nimmt die Lufthansa Hongkong wieder in ihr Münchner Programm auf. Darüber hinaus wird das Angebot nach Shanghai mit Weiterführung nach Kanton um zwei weitere Frequenzen auf sieben Flüge pro Woche aufgestockt. Damit ist München neben Amsterdam und Paris der einzige Flughafen in Europa, von dem aus vier chinesische Ziele direkt erreicht werden können. Mit den neuen Langstreckendiensten erhöht sich das Lufthansa-Angebot im Interkontinentalverkehr gegenüber dem Sommer 2003 um 67 Prozent.

Gleichzeitig bauen auch andere namhafte Airlines ihr Fernreiseprogramm ab München aus. So verdoppelt Delta Air Lines ab Anfang Mai ihr Engagement in München durch einen zweiten täglichen Flug nach Atlanta. Qatar Airways fliegt statt dreimal künftig fünfmal pro Woche nach Doha. Auf ebenfalls fünf wöchentliche Verbindungen nach Bangkok wird Thai Airways ihr Flugangebot erweitern. Einmal wöchentlich fliegt LTU im Sommer nonstop nach Miami. Die kanadische Air Transat bietet Toronto einmal nonstop und einmal via Halifax an.

Insgesamt haben die Airlines für den Zeitraum vom 28. März 2004 bis zum 30. Oktober 2004 rund 240.000 Flugbewegungen angemeldet. Nach dem derzeitigem Stand der Anmeldungen entspricht dies einer Zunahme von rund acht Prozent bei den Starts und Landungen.

Pünktlich zur Osterweiterung der Europäischen Union etabliert sich der Münchner Airport auch als eine der wichtigsten Drehscheiben in Richtung Osteuropa und Zentralasien. Insgesamt 15 neue Ziele aus diesem Raum werden im Sommerflugplan von der bayerischen Metropole aus angeflogen. Damit starten jede Woche über 400 Flugzeuge vom Münchner Airport in Richtung Osten und bedienen dabei insgesamt 40 Ziele. Lufthansa fliegt unter anderem Danzig, Krakau und Posen in Polen sowie Bratislava, Riga, St. Petersburg und Tirana neu ab München an. Der Star-Alliance-Partner LOT fliegt neben Warschau, Breslau und Posen nun auch täglich nach Stettin.

Jets von Siberia Airlines heben jeweils einmal wöchentlich nach Novosibirsk, Omsk und Barnaul in Sibirien sowie im Hochsommer täglich nach Moskau zum Flughafen Domodedovo ab. Erstmals können Passagiere von München aus nonstop nach Donetsk in der Ukraine fliegen, das von der Fluggesellschaft Donbassaero dreimal wöchentlich angeboten wird. Die Estonian Air verbindet München ab Mitte Mai fünfmal pro Woche mit Tallinn (Estland). Mit einem wöchentlichen Flug steuert Ural Airlines Kaliningrad an. Samara Airlines erhöht ihr Angebot in die gleichnamige Stadt an der Wolga auf zweimal wöchentlich. Kyrgyzstan Airlines verbindet München ab Juli bis zu zweimal wöchentlich mit Bishkek, der Hauptstadt Kirgisiens an der bekannten Seidenstrasse. Nach 13 Jahren kehrt JAT Airways mit einer täglichen Verbindung nach Belgrad zurück. Die rumänische Fluggesellschaft Tarom fliegt künftig viermal wöchentlich ohne den bisherigen Zwischenstop in Sibiu nach Bukarest. Neu nimmt Tarom Cluj – das ehemalige Klausenburg – ins Programm, das fünfmal wöchentlich ab München bedient wird. Einmal pro Woche haben Reisende die Gelegenheit, mit der LTU nach Simferopol auf der Halbinsel Krim zu fliegen.

Auch interessante westeuropäische Strecken werden von München aus neu aufgenommen. So verbindet Duo Airways mit Beginn des Sommerflugplans sechsmal pro Woche München nonstop mit Edinburgh, der dritten europäischen Partnerstadt der Isarmetropole neben Verona und Bordeaux. Mit Bozen wird erstmals Südtirol durch zwölf wöchentlichen Starts der Fluggesellschaft Air Alps an den Hub München angebunden.

Auch für die sogenannten Low-Cost-Airlines wird der Standort München offenbar immer attraktiver. So bieten mehrere Gesellschaften aus diesem Segment, die bereits erfolgreich in München operieren, in der neuen Flugplanperiode zahlreiche zusätzliche Verbindungen an. Der Münchner Homecarrier dba steuert neben seinen innerdeutschen Zielen mit Nizza (siebenmal wöchentlich) und Ibiza (dreimal wöchentlich) künftig auch zwei beliebte Urlaubsziele an.

Germania Express weitet ihr Angebot ab München erheblich aus. Neu angeflogen werden Bremen und Hannover, die jeweils zweimal werktäglich bedient werden. Mit fünf zusätzlichen wöchentlichen Flügen stockt die Airline ihr Angebot nach Düsseldorf werktags auf zwei tägliche Verbindungen auf. Darüber hinaus nimmt Germania Express einen werktäglichen Flug nach Stockholm in ihr Programm auf. Zudem plant die Fluggesellschaft an den Wochenenden Flüge vor allem in Richtung Italien. So soll unter anderem Neapel ab 19. April dreimal pro Woche angesteuert werden.

Die Air Berlin fliegt ab 1. Mai täglich nach Budapest. Gleich 13 Mal pro Woche geht es mit dieser Airline nach Wien. Germanwings hat München erstmals in ihr Streckennetz aufgenommen. Mit Beginn des Sommerflugplans wird einmal täglich Köln/Bonn bedient, ab Mai soll die Strecke zweimal täglich beflogen werden.





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