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Neue und zusätzliche Flugverbindungen

dba bietet ab dem morgigen Mittwoch ein neues Ziel ab Düsseldorf an: Zweimal täglich verbindet die Fluggesellschaft NRWs größten Airport mit Nürnberg. Dank attraktiver Flugzeiten und günstiger Tickets ist die Brücke zwischen Rheinland und Franken besonders für Geschäftsreisende interessant. „dba unterstreicht mit dieser neuen Verbindung zwischen den beiden Wirtschaftsräumen, welche Bedeutung der Düsseldorfer Flughafen für sie hat“, so Dr. Rainer Schwarz, Vorsitzender der Flughafen-Geschäftsführung.

In Düsseldorf setzt dba auf Wachstum und hat die Anzahl ihrer Ziele und Flüge verdoppelt: Mit den von Germania Express (gexx) übernommenen Strecken erhöht die dba ihr Angebot von drei auf sechs Ziele. Neben München, Berlin-Tegel und Nizza bedient die Fluggesellschaft jetzt auch Moskau und Thessaloniki.

Der dba-Flugplan in Düsseldorf ist von 14 auf jetzt bis zu 30 Flüge täglich gewachsen. Für den Sommerflugplan 2005 erwartet Düsseldorf International für dba und Germania zusammen rund 18 Prozent mehr Flugbewegungen gegenüber dem Sommerflugplan des vergangenen Jahres. „dba will ihr Angebot ab Düsseldorf darüber hinaus vergrößern. Die Betriebsgenehmigung des Flughafens hat aber eine der Nachfrage entsprechende Weiterentwicklung des Flugplans bislang nicht zugelassen“, so Schwarz.



dba ist mit rund einer Million beförderter Passagiere nun die viertgrößte Fluggesellschaft in Düsseldorf. Für den Flughafen ist sie ein wichtiger strategischer Partner: In Düsseldorf werden mittlerweile rund 70 wöchentliche Interkontinentalflüge angeboten, die – trotz des überragenden Einzugsgebietes – „gefeedert“ werden, also Passagiere von Zubringerflügen erhalten müssen. Die Verbindungen der dba werden in Düsseldorf die Funktion von Zubringerdiensten für die Fernflüge der LTU und der Emirates erhalten, und die Flugpläne beider Airlines werden aufeinander abgestimmt. Die Passagiere der dba können mit kurzen Umsteigezeiten die so genannten Drehkreuze des Düsseldorfer Homecarriers nutzen. Für beide Fluggesellschaften und den Flughafen ergeben sich auf diese Weise höhere Auslastungszahlen – der Wirtschaftsstandort profitiert in mehrfacher Hinsicht.

„Auch vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Aufstockungen der dba und den Wunsch nach weiteren Strecken in Düsseldorf. Dem könnten wir allerdings nur mit zusätzlichen Start- und Landerechten nachkommen“, so Schwarz. Sowohl Hans Rudolf Wöhrl, dba-Aufsichtsrats-Vorsitzender, als auch Airport-Chef Schwarz verwiesen in diesem Zusammenhang anlässlich eines Pressegesprächs zur Streckeneröffnung auf die Wichtigkeit des vom Flughafen gestellten Antrags auf Kapazitätserweiterung. „Mit einer neuen Betriebsgenehmigung werden auch neue Fernstrecken einhergehen, die Zubringerflüge von dba erhalten werden.“

dba als Low Cost-Carrier ist der Beweis, dass Low Cost-Verkehre auch ohne Subventionen wie an anderen NRW-Flughäfen funktioniert. „Die Erfahrung zeigt, dass Flughafenbeihilfen nicht zu einem strukturellen Wandel, sondern zu einem ineffizienten Einsatz öffentlicher Mittel führen“, betont Schwarz. „Prosperierende Industriestandorte setzen auf den Ausbau ihrer großen Flughäfen. Niemanden ist damit gedient, dass an jeder Ecke Finanzspritzen für Konversionsprojekte und nicht benötigte Überkapazitäten aufgezogen werden“, so der Airport-Chef weiter. „In subventionierten Flugtickets kann ich keine effektive Standortförderung erkennen. Am Ende zahlt der Steuerzahler die Rechnung.“






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