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Nach Talfahrt deutlicher Anstieg

Die europäischen Hotelpreise sind im September 2009 nach langer Talfahrt erstmals
wieder stark gestiegen. Gegenüber dem Vormonat ist europaweit ein Anstieg von
durchschnittlich 13 Prozent zu verzeichnen. In fast allen europäischen Metropolen sind die
Preise gestiegen. Paris, Venedig und Stockholm erreichen sogar ihren Jahreshöchststand.
Allein in Spanien sind die Preise weiter gefallen. Dies besagt der trivago Hotelpreis Index
(tHPI), den der Hotelpreisvergleich www.trivago.de monatlich veröffentlicht.



Der tHPI für den Monat September zeigt, dass die Preise für
ein Standard Doppelzimmer mit 120 Euro im Durchschnitt 13 Prozent über denen des
Vormonats liegen. Damit kann die Hotellerie nach dem Preissturz der letzten Monate
erstmals seit Mai wieder einen deutlichen Preisanstieg verzeichnen. Nichtsdestotrotz liegen
die Preise im September 2009 durchschnittlich zehn Prozent unter denen des Vorjahres.
Auch in 2008 gab es einen starken Anstieg der Hotelraten von August auf September. Der
Grund dafür dürfte die Tatsache sein, dass der September ein beliebter Monat für
Städtereisen ist. Der Preisanstieg ist besonders in den südeuropäischen Metropolen zu
spüren.

Events in Metropolen treiben Preise in die Höhe

In 43 von 50 tHPI-gelisteten Städten sind die Hotelpreise im Vergleich zum Vormonat
gestiegen. Die teuersten europäischen Metropolen außerhalb Deutschlands sind Genf (209,00 Euro), Venedig (199,00 Euro) und Stockholm (170,00 Euro). Die beiden letztgenannten Städte
haben ebenso wie Paris (165,00 Euro) sogar ihren Jahreshöchststand erreicht. Deutliche
Preisanstiege gegenüber dem Vormonat lassen sich in italienischen Metropolen beobachten:
in Mailand (164,00 Euro) steigen die Preise um 62 Prozent, in Venedig (199,00 Euro) um 43 Prozent
und in Rom (150,00 Euro) um 39 Prozent. Neben Städtetourismus sind große Messen und
Ausstellungen Gründe für den Anstieg der Übernachtungspreise im September. In Mailand
beispielsweise kann man die Modewoche besuchen und Venedig richtet internationale
Filmfestspiele aus. Insgesamt sind die Preise in Italien im Vergleich zum Vormonat um
durchschnittlich acht Prozent gestiegen. Eine Ausnahme bildet Spanien: Hier sind
Übernachtungen im Schnitt sieben Prozent günstiger als im Vormonat. Die günstigsten
Hotelpreise in Europa findet man zurzeit in Granada (73,00 Euro), Krakau (75,00 Euro) und Valencia
(80,00 Euro).

Preise steigen auch in Deutschland


In Deutschland sind die Preise für ein Standard Doppelzimmer von durchschnittlich 93,00 Euro
auf 100,00 Euro um acht Prozent gestiegen. Die stärksten Preisanstiege verzeichnen Frankfurt
am Main (45 Prozent) und Köln (30 Prozent). In München (131,00 Euro) und Berlin (113,00 Euro)
sind die Preise um jeweils 26 Prozent gestiegen. Beide Städte erreichen damit im September
ihren Jahreshöchststand. Auch in den deutschen Metropolen können die hohen Preise mit
einer Reihe von internationalen Messen verbunden werden: In Frankfurt am Main
beispielsweise findet die Internationale Automobil Ausstellung statt und Berlin wird
Gastgeber für die Internationale Funkausstellung sein. Zusätzlich belegen jüngste Publikationen der IFO und GfK einen positiveren Wirtschaftstrend, wovon auch die
Tourismusbranche profitieren dürfte.

Der Hotelpreis Index (tHPI) der Hotelsuche www.trivago.de bildet die Übernachtungspreise
von den auf trivago am häufigsten abgefragten europäischen Großstädten ab. Berechnet
werden die durchschnittlichen Preise für Standard Doppelzimmer. Basis sind die über den
Hotelpreisvergleich täglich generierten 40.000 Anfragen nach Hotelübernachtungspreisen.
trivago speichert die Anfragen, welche Reisenden für den folgenden Monat machen.
Insofern gibt der tHPI zum Zeitpunkt der Veröffentlichung die Übernachtungspreise des
jeweiligen Monats wider.





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