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Mobilität Europas wächst mit dem Flugverkehr – Tickets bleiben günstig

Die Mobilität der Europäer verstärkt sich, der
Luftverkehr wirdweiter wachsen. Um an dieser Entwicklung
partizipieren zu können, müssen die traditionellen Fluggesellschaften
effizienter und kostengünstig arbeiten. Dies können sie von den Low
Cost-Fluggesellschaften lernen. Allerdings sind einschneidende
Veränderungen bei den Reisegewohnheiten der Passagiere zu erwarten:

Die Geschäftsreisenden werden bei innereuropäischen Flügen
günstigere Fluganbieter bevorzugen und fast gänzlich auf die teurere
Business Class verzichten. Privatreisende werden die frequenzstarken
Angebote der Low Cost-Carrier den oft nur im Wochenrhythmus
aufgelegten Ferienflügen klassischer Airlines vorziehen. Und die
Flughäfen stellen sich auf die veränderten Wettbewerbsbedingungen
ein, indem sie strategische Partnerschaften mit Fluggesellschaften
eingehen und ihre Produkte noch wettbewerbsfähiger gestalten.
Allerdings: Flughäfen müssen für alle Airlines offen bleiben und
sollten sich nicht von einem Carrier dominieren lassen. Zu diesen
Ergebnissen kamen über 200 Wissenschaftler und Führungskräfte der
Luftverkehrswirtschaft auf der 7. Hamburg Aviation Conference, die
vom 18. bis 20. Februar in der Freien und Hansestadt stattfand.

Die internationalen Luftfahrtexperten waren sich einig darüber,
dass

  • Nonstop-Verbindungen von Low Cost-Carriern die engere Vernetzung
    der europäischen Regionen nachhaltiger als Umsteigeverbindungen
    über zentrale Drehscheiben fördern.
  • die Politik auf eine schnellere Liberalisierung des Flugverkehrs
    zwischen der EU und den USA drängen muss, damit
    Eintrittsbarrieren in die Märkte abgebaut werden.
  • eine Konsolidierung des Marktes unausweichlich ist und dazu
    führen wird, dass nur solche Airlines überleben, die ihre
    Hausaufgaben gemacht haben. Der Verbraucher kann dennoch mit
    günstigen Flugpreisen auf innereuropäischen Flügen rechnen, da
    der Wettbewerb stark und das Angebot vielfältig bleibt.
  • die Flughäfen Dienstleister für Airlines und Passagiere
    gleichermaßen sind und sie sich auf die unterschiedlichen
    Bedürfnisse sowohl der mit traditionellen als auch mit Low
    Cost-Fluggesellschaften reinsenden Passagiere einstellen. Dieses
    gelingt besonders im umsatzträchtigen Non-Aviation-Bereich.

Die Hamburg Aviation Conference wird unter Federführung von
Hamburg Airport jährlich gemeinsam veranstaltet von der Behörde für
Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg und dem
Hamburgischen Weltwirtschaftsarchiv (HWWA).

Quelle: Hamburg Airport





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