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Mittel- und Osteuropa zwischen Euphorie und Enttäuschung

Die neuen EU-Staaten bieten hervorragende Marktchancen – doch die Mentalitätsunterschiede zu unterschätzen hat schwerwiegende Folgen

Fünfzehn Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs floriert die Wirtschaft in den mittel- und osteuropäischen Staaten. Mit niedrigen Löhnen sowie qualifiziertem und motiviertem Personal sind die Länder inzwischen zum bevorzugten Produktionsstandort vieler westeuropäischer Unternehmen geworden. Auch als Absatzmärkte sind die Länder zwischenzeitlich hochinteressant.

Oft gestalten sich die Geschäftskontakte jedoch überraschend schwierig und nehmen unvorhergesehene oder unerwünschte Wendungen. „Eine der Hauptursachen liegt dabei in der unzureichenden Berücksichtigung der kulturellen Besonderheiten unserer mittelosteuropäischen Partner. Für Manager aus dem deutschsprachigen Raum ist es ein Problem, die indirekte Kommunikationsweise der Mittel- und Osteuropäer richtig zu deuten. Im Kontakt mit Mittelosteuropäern ist deshalb viel Fingerspitzengefühl gefragt“, weiß Bernd K. Zeutschel, Geschäftsführer des Seminarveranstalters Global Competence Forum und Auslandsexperte. Das erforderliche Wissen und empfehlenswerte Verhaltensweisen für Westeuropäer hat der Premiumveranstalter in seinem interaktiven Managementtraining „GESCHÄFTSERFOLG IN MITTEL- UND OSTEUROPA“ praxisnah und in hochkomprimierter Form zusammengefasst. Seminarleiterin und Trainerin ist die namhafte Osteuropa-Expertin, Buchautorin und interkulturelle Trainerin Dr. Sylvia Schroll-Machl.

„Der Erfolg einer Kooperation oder einer langfristigen Geschäftsbeziehung ist ernsthaft gefährdet, wenn die andere Kultur eine Barriere bleibt. Auch wenn die mittel- und osteuropäische Mentalität uns oberflächlich durchschaubar erscheint, trifft das in der Realität nicht zu“, so die Meinung der Expertin. Beispielsweise die Auffassungen über Geschäftsbeziehungen und Geschäftsetiquette sowie bezüglich Zusammenarbeit, Verhandlungen und Mitarbeiterführung sind sehr verschieden. „Länderübergreifend gilt zum Beispiel, dass Mittelosteuropäer Meister der Improvisation sind. Dies bewirkt immer wieder positive Überraschungen, kann aber auf Kosten der Qualität gehen“, erläutert Dr. Sylvia Schroll-Machl. Vorgegebene Normen werden als gängelnd angesehen – sie werden deshalb eher als flexibler Rahmen interpretiert, der kreative Auslegungen zulässt. Zudem spielen persönliche Beziehungen in den neuen EU-Staaten eine bedeutende Rolle. Doch gerade hier tun sich Westeuropäer schwer, denn beispielsweise wird die deutsche Sachorientierung als kalt und unsympathisch empfunden. Auf jeden Fall genügend wichtige Gründe, Führungskräfte und Mitarbeiter aus dem deutschsprachigen Europa auf die andersartige Mentalität praxisnah vorzubereiten.

In dem Seminar „GESCHÄFTSERFOLG IN MITTEL- UND OSTEUROPA“ vermittelt Global Competence Forum seinen Teilnehmern wichtige Kenntnisse über die Geschäftsgebaren ihrer mittel- und osteuropäischen Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter. Wirkungsvolle Kommunikations- und Verhandlungsstrategien werden vorgestellt und geübt, mögliche Konfliktpotentiale ausgeleuchtet und Wege aufgezeigt, um Konfliktsituationen auf konstruktive Art zu lösen. Das besondere Augenmerk wird auf typische Fehler gelegt, die Deutschsprachigen bei der Kommunikation mit Mittel- und Osteuropäern unterlaufen können und die es zu vermeiden gilt. „GESCHÄFTSERFOLG IN MITTEL- UND OSTEUROPA“ ist somit der Schlüssel für eine erfolgreiche Expansion der Geschäftsbeziehungen in die neuen EU-Mitgliedstaaten – ein Muss für alle Unternehmen, die bereits auf dem europäischen Markt aktiv sind oder einen Eintritt ins Mittel- und Osteuropa-Engagement planen.

Bei Interesse an „GESCHÄFTSERFOLG IN MITTEL- UND OSTEUROPA“ sind nachfolgend einige Termine und Veranstaltungsorte genannt: 12./13. September 2005 in Nürnberg und 14./15. Februar 2006 in München. Das Seminarprogramm ist im Internet unter http://www.gcforum.de/broschure_IKOE.pdf aufrufbar.



Aufgrund limitierter Teilnehmerzahlen empfiehlt der Veranstalter eine frühzeitige Buchung des Seminars. Weitere Informationen sind erhältlich bei Global Competence Forum, Schlossbergstraße 10, D-72070 Tübingen, Tel. +49 7071 55970,
Fax +49 7071 559730, http://www.gcforum.de , mailto:info@gcforum.de. Kürzlich wurde auch eine Dependance in Österreich eröffnet, wo Global Competence Forum unter folgender Adresse zu erreichen ist: Mariahilferstraße 123/3, 1060 Wien,
Tel. +43 1 59999259, Fax +43 1 59999260, http://www.gcforum.at , mailto:info@gcforum.at .






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