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Mietwagenverleih ohne Vertrag – Reiseexperte warnt vor unseriösen Autoverleihern

Für viele Hotels ist es ein selbstverständlicher Service, ihren Gästen während ihres Aufenthalts einen Mietwagen zur Verfügung zu stellen. Doch insbesondere im Ausland kann es passieren, dass die Mietwagen gar nicht versichert sind oder der Mietvertrag nicht ordnungsgemäß abgeschlossen wurde.

Auf unseriöse Praktiken beim Verleih von Fahrzeugen macht der Reiseexperte Ulrich Jander (www.hotelchecker.tv) aufmerksam.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Vermietung nicht über eine internationale Mietwagen-Agentur, sondern direkt über das Hotel oder eine „No-Name“-Agentur erfolge, warnt Jander. So sei es erst kürzlich vorgekommen, dass ein Familienvater, der mit seinem Mietwagen in der Türkei einen schweren Unfall hatte, erfahren musste, dass das gemietete Fahrzeug gar nicht versichert war. Das Geld, das er für die Miete des Autos bezahlt hatte, hatte das Hotel kassiert, ohne den Mietvertrag an die Versicherung weiterzuleiten. Zum Glück kam die deutsche Auslands-Unfallversicherung des Mannes für den Schaden auf. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt, lag lange Zeit auf der Intensiv bis er nach Deutschland ausgeflogen wurde. Dann war er lange Zeit arbeitsunfähig. Die Prognosen stehen für ihn nicht gerade günstig: Er hat zwar den Unfall relativ gut verkraftet, aber gesundheitliche Einschränkungen sind nun vorhanden. “Doch nicht immer haben die Betroffenen so viel Glück. Nicht selten bleiben sie auf den Kosten sitzen”, warnt Jander.

„Probleme mit nicht vorhandenem Versicherungsschutz treten besonders in osteuropäischen und afrikanischen Ländern auf, da hier ein sehr laxes Versicherungsrecht besteht“, berichtet der Reiseexperte. Er empfiehlt den Reisenden bei der Buchung von Leihwagen nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der Vermietungsfirma zu achten. Bei international tätigen Verleihagenturen ist man in der Regel auf der sicheren Seite. Noch besser ist es, das Auto schon vor Reiseantritt von Deutschland aus zu buchen. Dann gilt deutsches Recht und der Automieter kann ganz unbesorgt sein, so der Experte.

Doch auch in Deutschland sollte man immer darauf achten, dass man beim Autoverleih einen unterschriebenen Mietvertrag erhält. So ist es bei vielen Autowerkstätten üblich, den Kunden für die Dauer der Reparatur ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung zu stellen. Doch auch hier gibt es schwarze Schafe, wie Jander weiß. Manche Werkstätten geben dem Kunden ein Ersatzfahrzeug, melden dies aber nicht der entsprechenden Autovermietung, so dass das Auto als nicht vermietet gilt und somit auch nicht versichert ist. „Da die Werkstätten gegenüber den Verleihfirmen in der Regel keine Rechenschaft über die gefahrenen Kilometer ablegen müssen, ist das eine einfache Sache“, so Jander.

Quelle: www.hottelling.net





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