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LOST MICE PLACES – Gelungener Auftakt im Pavillon für 48 irre Verbrecher

Am 17.06.2016 startete erfolgreich die erste LOST MICE PLACES Veranstaltung im Rahmen einer Kooperation zwischen der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e. V. und der Twilight Events Media aus Berlin. Als Premierenort wurde die forensische Nervenheilanstalt in Düren auserwählt, die um die Jahrhundertwende erbaut wurde und von den damaligen Architekten die sehr spezielle Bezeichnung „Pavillon für 48 irre Verbrecher“ erhielt. Der wilhelminische Bau war bis Mitte der 80er Jahre mit Patienten belegt und blickt heute auf eine bewegte Zeit zurück, wie Dr. Knauer, ein ehemaliger behandelnder Arzt eingangs zu berichten wusste. Heute wird dieser Ort oft als Filmset benutzt, ist aber in der MICE Branche fast unbekannt, obwohl Dr. Knauer sich mehr Veranstaltungen im Hause wünschen würde. Dr. Knauer: „Das Haus soll leben“

Diese Veranstaltung schaffte es tatsächlich Wissen und Ort mit einander zu verknüpfen, denn alle Speaker auf der Bühne referierten zu Themen, die mit dem menschlichen Verstand zu tun hatten. Eröffnet wurde der Vortragsreigen durch einen gut aufgelegten Oliver Geisselhart, der in kürzester Zeit den Teilnehmern Wissen vermittelte, das man nicht vergisst und machte seinem Ruf als einer der besten Gedächtnistrainer Europas alle Ehre.

Aus Österreich war eigens Otmar Kastner angereist, der mit seinem emotionalen und unterhaltsamen Vortrag „Businesswahnsinn“ die Teilnehmer zum Nachdenken anregte und eine mentale Brücke zwischen Job und Mensch schlug.

Dritter im Bunde war Günter Mainka, der mit einer Weltpremiere aufwartete und seinen Vortrag in absoluter Finsternis hielt. Neben akustischen und olfaktorischen Effekten, nahm Günter Mainka die Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Eventwelt und sorgte für die eine und andere Verblüffung und Überraschung. Er erreichte eine Stimulierung im kreativen Bereich des Gehirns und verankerte Bildwelten in den Köpfen der Teilenehmer. Seine Botschaft, sich Reizen zur Findung neuer Ideen auszusetzen, wurde einprägsam vermittelt und erreichte ein begeistertes Publikum.

Bernd Fritzges, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Veranstaltungsplaner war mit dem Auftakt ebenfalls sehr zufrieden und plant für kommendes Jahr eine Fortsetzung dieses Formates, das für Wirbel in der Szene gesorgt hatte und somit auch ausgebucht war. „Mit diesem Format sind wir neue Wege gegangen und wollen weg vom Mainstream und haben es uns zum Ziel gemacht, unseren Verbandsmitgliedern spannende und neue Themen näher zu bringen.“ Ähnlich positiv sahen es die Teilnehmer selbst, die voll des Lobes waren:

Irene Chaineux, Wacker Chemie AG über die Veranstaltung: „Es war eine ganz erstaunliche Veranstaltung. Wir waren früh da, konnten uns die Räume ansehen und hatten richtige Beklemmungen und diskutierten, ob so ein Ort überhaupt zum Feiern geeignet ist. Und siehe da, durch die Einführung von Dr. Knauer und die Darstellung, wie das Konzept der Veranstaltung auf Gehirn und Geist abgestimmt ist sowie der Verlauf, hat unsere Bedenken völlig aufgelöst. Es kommt eben auf ein durchdachtes Konzept an. Dieses Event wird mir lange in Erinnerung bleiben. Besonders gut: der Vortrag im Dunkeln. Das sollte man bei uns grundsätzlich bei Meetings einführen, dann quatscht nämlich keiner und die hohe Aufmerksamkeit im Dunkeln ohne Ablenkung sorgt für volle Konzentration. Für mich konkret nützlich: das Catering, die Wanderer und ein Gast aus Köln mit einem speziellen Übersetzer-Dienst.“

„Ein rundum gelungener Nachmittag in einer außergewöhnlichen Location und zum Thema passenden Referenten und Darbietungen. Auch die Besucher waren zum Teil ein wenig irre es passte alles bis auf das Wetter“, ergänzt Sigrun Brümmer, Leiterin Messen/Veranstaltungen, Securitas Holding GmbH.

Den Abschluss des Tages bildeten ein hervorragendes Foodkonzept von „Gaumenfreund“ dem neuen Catering- und Event Angebot der H-HOTELS.com und die a capella Formation „The Wanderes“, die einen super Auftritt in der ehemaligen Speisehalle der Anstalt zeigten. Und somit stand fest, dass jede Veranstaltung in sich eine Anstalt trägt.





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