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Meilen dürfen nicht abgewertet werden

Anfang 2011 hat die Lufthansa den Wert einer Meile, die über das Vielfliegerprogramm Miles & More gesammelt werden, abgewertet. Für Prämienflüge sollten mehr Meilen gezahlt werden, die der Teilnehmer des Kundenbindungsprogramms vorher unter anderem durch Flüge aber auch mittels Hotelübernachtungen, Mietwagenbuchungen und Ähnlichem gesammelt hatte. Die Schlechterstellung“ hätte rund 15% bei Fernflügen betragen.

Geht so nicht… meinte der Professor, der über 8000000 Meilen auf seinem Konto hatte und klagte gegen die Änderung.

Geht so nicht… meinte nun auch das Kölner Landgericht und gab dem Professor recht. Grundsätzlich könne der Betreiber eines Kundenbindungsprogramms die Bedingungen jederzeit ändern. Dabei müssen aber auch die Interessen der Teilnehmer an diesem Programm berücksichtigt werden. Die Umstellung sollte innerhalb von nur einem Monat erfolgen. Zuwenig – befand das Gericht. Dem Professor müsse mehr Zeit eingeräumt werden, um die angesammelten Meilen zu den alten Bedingungen zu verwerten. Die Änderungen der Bedingungen hätten mit einer Vorlaufzeit von mindesten 4 Monaten angekündigt werden müssen.





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