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Mehr Fahrgäste – weniger Fracht

Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Deutsche Bahn hart getroffen und den jahrelangen Wachstumskurs des Unternehmens gestoppt. Im ersten Halbjahr 2009 gingen die Umsätze im Transport- und Logistikbereich stark zurück, während der Personenverkehr stabil blieb und insgesamt sogar mehr Fahrgäste verbuchte.

Trotz der teilweise reduzierten Angebote im Fernverkehr wegen der ICE-Achsprobleme verzeichnete der Personenverkehr im ersten Halbjahr 2009 erneut gestiegene Fahrgastzahlen: Mit 958 Millionen Reisenden wurden mehr Menschen in den Zügen der DB befördert als je zuvor. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Anstieg um 16,8 Millionen Fahrgäste (plus 1,8 Prozent). Die Verkehrsleistung blieb mit 37,3 Milliarden Personenkilometer praktisch konstant. Im Busverkehr gab es dagegen einen leichten Rückgang um 1,5 Prozent bei der Zahl der Fahrgäste. Im ersten Halbjahr 2009 nutzten 392 Millionen Reisende die Busse der DB, das sind 5,8 Millionen weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Verkehrsleistung ging gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 um 59 Millionen Personenkilometer oder 1,3 Prozent auf 4,6 Milliarden Personenkilometer zurück.





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