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MEDIEN-FORUM 2004 verdeutlicht Verantwortung von Unternehmen

Expertenrunde der EUROPÄISCHEN: Mehr denn je sind deutsche Unternehmen gefordert für die Absicherung von Risiken bei den jährlich 147,4 Millionen Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter zu sorgen. 1.500 US-Dollar für einen Tag im Krankenhaus in den USA oder täglich 1,36 Millionen US-Dollar weltweit gezahlte Lösegelder für Entführungsopfer sprechen für sich. Die Kenntnis der Risiken, ihre richtige Einschätzung sowie die Vorsorge und Absicherung durch passende Versicherungslösungen ist heute insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen noch Neuland. Dieses Fazit zogen Experten aus den Bereichen Medizin, Sicherheit, Versicherung und Assistance beim MEDIEN-FORUM 2004 Ende November in München.

‚Die Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter für Geschäftsreisen und Aus-landsaufenthalte unbedingt sorgfältig vorbereiten‘ – so der Tenor. Wie stark sich Informationen über die Sicherheitslage in einem Land unterscheiden können, zeigte für die Gruppe der EUROPÄISCHEN Dr. Erling Koch-Nielsen, Risk Consultant Europaeiske Rejseforsikring, Dänemark. ‚In unserem auf Geschäftsreisende und Expatriates zugeschnittenen Voyager Information Portal sammeln wir die entsprechenden Daten weltweit, bewerten sie und bieten dem Geschäftsreisenden neben dem notwendigen Versicherungsschutz so ein übersichtliches Gesamtbild der Lage‘.

‚Im Krisenfall ist es wichtig ein möglichst breites Bild der Situation zu erhalten‘, erklärte auch Christian Schaaf, Sicherheitsexperte der Result Group GmbH. Reinhard Schwarzberg, Marsh GmbH, ergänzte, dass Entführungen und Erpressungen von im Ausland tätigen Firmen bzw. deren Mitarbeiter in manchen Ländern geradezu ‚ein Wirtschaftszweig‘ seien. Eine Summe von 500 Millionen US-Dollar, die jährlich weltweit für die Freilassung von Entführungsopfern gezahlt werde, spreche für Versicherungen, die für derartige Schäden aufkommen.

‚Eine gründliche Vorbereitung auf die medizinischen Risiken einer Ge-schäftsreise‘, forderte Dr. Karin Meischner (Medizinischer Dienst, Deutsche
Lufthansa AG) in der zweiten Diskussionsrunde zum Thema ‚Werden Krankheiten das neue Berufsrisiko für Geschäftsreisen‘. Nicola Remhardt, Leiterin Firmenkunden der EUROPÄISCHEN zeigte auf, welchen Haftungsrisiken und hohen finanziellen Belastungen Unternehmen ausgesetzt sein können, wenn sie nicht auf medizinische Risiken achten und ihre Mitarbeiter nicht entsprechend absichern. Wie vernetzt Assistance-Unternehmen arbeiten, verdeutlichte Johannes Leonhardt (Mercur Assistance Deutschland GmbH).

Die EUROPÄISCHE ist der Spezialist in Sachen Reiseschutz. Das seit 1907 bestehende Münchner Unternehmen gehört zur Münchener Rück und ist mit Tochter- und Schwester-unternehmen inzwischen in 17 europäischen Ländern vertreten. Über die Tochterfirma TIP Gesellschaft für Touristik-Informations-Programme mbH werden umfangreiche, aktuelle Reiseinformationen angeboten. Die ebenfalls zum Unternehmen zählende TAS Touristik Assekuranz Service GmbH in Frankfurt ergänzt die RundumSorglos-Produkte um Spezial-versicherungen für die Reisebranche.





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