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Mayrhuber: Lufthansa tritt deutlich auf die Bremse

Der Ende Juli verkündete Einstellungsstopp
bei der Lufthansa ist nach Angaben von Lufthansa-Chef Wolfgang
Mayrhuber unbefristet und könnte daher über das laufende Jahr hinaus
gelten. „Wir haben auch entschieden, unser Wachstum zu reduzieren und
zum Beispiel ein Flugzeug, das wir 2009 für die Langstrecke leasen
wollten, nicht zu nehmen“, sagte Mayrhuber der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Für diesen Airbus A330-200 der
Lufthansa-Tochter Swiss werde nun ein externer Betreiber gesucht.
Rund 250 Arbeitsplätze gebe es dadurch im Konzern weniger, sagte
Mayrhuber.

Der Lufthansa bleibt nach Angaben ihres Chefs keine andere Wahl,
als „deutlich auf die Bremse“ zu treten. In diesem Jahr hätten
bereits mehr als 25 Fluggesellschaften ihren Betrieb einstellen
müssen. „Es werden bei vielen Airlines Flugzeuge außer Dienst auf
Wüstenparkplätze gestellt, Mitarbeiter entlassen und Sozialpläne
geschmiedet. Wir wollen es dazu nicht kommen lassen“, versicherte
Mayrhuber.

Die im Januar genannte Zahl von 4300 neuen Mitarbeitern in diesem
Jahr dürfte die Lufthansa allerdings deutlich verfehlen. Bisher habe
es 2800 Einstellungen gegeben, nach 3000 im Vorjahr, sagte Mayrhuber.
Eindringlich warnte er die Belegschaft vor weiteren Arbeitskämpfen.
Wenn etwa die Kosten für Zubringerflüge nicht mehr wettbewerbsfähig
seien, könnten der Lufthansa viele Passagiere von kleineren Flughäfen
verloren gehen.

ddp.djn/mar





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