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Mannheim und Oslo teuer, Madrid und Berlin günstig

Während die Börsen teilweise von kräftigen Turbulenzen erfasst und die Wachstumsprognosen gedämpft werden, zeigt sich der Hotelmarkt in den deutschen Großstädten insgesamt stabil.

Mit einem Preisanstieg von 14,05% gegenüber dem Vorjahresmonat avancierte die Hotellerie von Mannheim im August zur teuersten Hoteldestination unter den Großstädten in Deutschland und konnte das bereits hohe Preisniveau von Juli 2011 noch einmal leicht übertreffen. Die Hoteliers dürften insbesondere von verschiedenen Veranstaltungen in diesen beiden Monaten profitiert haben. So erwies sich beispielsweise das Open-Air-Konzert von Bon Jovi ebenso als wahrer Publikumsmagnet wie die Parade zum Christopher Street Day (CSD).

Auch in Bonn, dem ehemaligen Regierungssitz, und in Freiburg mussten Hotelgäste bei der Abreise mehr auf den Tresen legen. Die beiden Städte erreichten Platz 2 und 3 der nationalen Top 20. Profitiert haben hingegen Übernachtungsgäste in den nördlich gelegenen Großstädten, wo die Hotellerie zum Teil deutliche Preisnachlässe gewährte. In Lübeck sparten Übernachtungsgäste gegenüber dem Vorjahresmonat am meisten. Aber auch in der nordöstlich gelegenen Hansestadt Rostock sanken die Übernachtungskosten um fast 4%. Trotzdem lag das Preisniveau von Lübeck, Hamburg, Kiel und Rostock weiterhin in der oberen Tabellenhälfte.



Mit durchschnittlich 70,49 Euro und einem Nachlass von fast 2,5% verpasste Berlin das nationale Ranking und zählt damit zu den günstigsten Großstädten in Deutschland. Insgesamt stieg das Preisniveau in den untersuchten Großstädten um rund 3,5%.

In Oslo verteuerten sich die Zimmerpreise für Hotelgäste um über 7% auf durchschnittlich 150,73 Euro. Damit war eine Nacht in der norwegischen Hauptstadt bei der internationalen Preisbetrachtung am teuersten. Aber auch in anderen skandinavischen Metropolen waren Übernachtungen nicht gerade günstig. So belegten Kopenhagen, Stockholm und Helsinki Platz 3, 5 und 8. Während allerdings die dänische Hauptstadthotellerie vom Triathlon KMD Challenge Copenhagen 2011 profitierte, sank der durchschnittliche Zimmerpreis in der schwedischen Hauptstadt Stockholm leicht um 1,08%.



Deutlich teurer waren hingegen Übernachtungen in Moskau. Mit einem Anstieg von 10,61% auf 146,55 Euro behauptet sich die russische Metropole auf dem zweiten Platz.

Nicht einmal halb so viel zahlten Gäste bei Abreise dagegen in Berlin und Madrid. Bereits für durchschnittlich rund 70,00 Euro nächtigten Geschäftsreisende in den beliebten Weltstädten.

Bei den internationalen Metropolen behauptete sich der „Big Apple“ New York weiterhin auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Rio de Janeiro. Auch in Zürich verteuerten sich die Zimmer für Übernachtungsgäste deutlich auf durchschnittlich 164,53 Euro.

Quelle: www.hotel.de





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