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Manager gehen in der Öffentlichkeit zu unbedarft mit Firmengeheimnissen um

Beim Thema Wirtschaftsspionage konzentrieren sich Unternehmen zu sehr auf technische Aspekte. Diese Meinung vertritt der Chef der Security-Beratungsfirma Integris Frank Schurgers. „Wenn überhaupt etwas gemacht wird, dann eher technische Absicherung, aber das ist zu wenig“, kritisierte Schurgers im Interview mit dem Business-Lifestyle-Magazin ‚Business-Punk‘ (Ausgabe 1/2014). „Informanten, eingeschleuste Agenten, menschliche Quellen, das sind die entscheidenden Punkte.“



Schurgers zufolge gehen Führungskräfte in der Öffentlichkeit viel zu unbedarft mit den Firmengeheimnissen ihrer Unternehmen um. „Gehen Sie mal in die Business-Lounge der Lufthansa. Kaum sitzen Sie da drin, schon können Sie sich gar nicht mehr retten vor all den Interna und Details – mir dreht sich da der Magen um.“ Einige Geheimdienste setzten reisende Agenten ein, die den ganzen Tag nichts anderes täten, als im Flugzeug, in Zügen oder Business-Lounges zu sitzen und zuzuhören. „Und das ist wahnsinnig effektiv.“

Oft werde den Führungskräften auch das eigene Ego zum Verhängnis. „Menschen sind so schwach. Je höher sie in der Hierarchie kommen, desto eitler werden sie – und desto einfacher ist es, sie auszuhorchen“, argumentierte der Security-Experte. „Ein Top-Manager, irgendwo allein im Ausland, einsam, keiner kümmert sich um ihn – wenn Sie den richtig anpacken, redet und redet und redet der. Und merkt es nicht.“





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