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Lufthansa und Brussels Airlines mit Blick auf den schwarzen Kontinent

Seit dem vergangenen Jahr verstärkt der Lufthansa Konzern sein Engagement auf dem afrikanischen Kontinent, der als einer der erfolgversprechendsten Märkte im Luftverkehr gilt.

Laut IATA machen die Verkehrszahlen von, nach und in Afrika nur 5,1 Prozent des weltweiten Flugaufkommens aus. Hier sieht der Lufthansa Konzern erhebliches Potenzial.

Den IATA-Daten zufolge wurden 2008 auf afrikanischen Routen rund 38 Millionen Passagiere befördert. Boeing prognostiziert ein Wachstum von 6,4 Prozent pro Jahr über die nächsten 20 Jahre und erklärt dies unter anderem mit dem BIP-Wachstum, geografischen Problemen sowie dem Mangel an guten Straßen und Eisenbahnstrecken.

Die Lufthansa verbindet Deutschland mit dem afrikanischen Kontinent seit 1956. Mit dem Zusammenschluss von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und vor allen Brussels Airlines sind die Verbindungen im Winter 2009/2010 auf über 200 Flüge pro Woche zu 31 Destinationen gestiegen.
In diesem Sommer und im kommenden Winter verstärkt der Lufthansa-Konzern sein Streckennetz nach Afrika weiter. Seit dem 5. Juli bedient Brussels Airlines mit Accra, Cotonou, Lomé und Ouagadougou vier weitere Destinationen.

In Ost-Afrika hält die Lufthansa eine starke Partnerschaft mit Ethiopian Airlines. Mit der afrikanischen Airline werden Codeshare-Flüge nach Ruanda, Uganda, Kenia und Tansania über den Ethiopian Airlines Hub in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba angeboten. Ehtiopian Airlines könnte in naher Zukunft Mitglied in der Star Alliance werden.
Aber der Lufthansa Konzern will eine noch aktivere Rolle in Afrika spielen. Über ihre Tochtergesellschaft in Belgien, Brussels Airlines könnte in eine neue Fluggesellschaft in Afrika investiert werden.

„Wir sind gut positioniert in Afrika und profitieren aus der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Vorgängergesellschaft Sabena“, sagte Erik Follet , Executive Vice President of Network , Revenue Management und Business Development bei Brussels Airlines. „Wir haben die Entwicklung des afrikanischen Luftverkehrs begleitet und prüfen ernsthaft die Möglichkeit, eine regionale Fluggesellschaft in Kinshasa zu gründen“, so Follet weiter.

Die neue Airline soll „Korongo“ heißen. Dabei handelt es sich um ein Suaheli Wort mit dem ein Zugvogel beschrieben wird.


Quelle: eturbonews





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