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Lufthansa fliegt im Winter zu 191 Zielen in 78 Ländern

Mit dem kommenden Winterflugplan wird Lufthansa weiterhin der schwachen Nachfrage Rechnung tragen und die Anzahl der wöchentlichen Flüge vor allem auf Deutschland- und Europaverbindungen reduzieren. Insgesamt 12.406 wöchentliche Lufthansa-Flüge (Vorjahreszeitraum: 13.402 Flüge) sind für das bevorstehende Winterprogramm vorgesehen. Dies entspricht einem Rückgang von 7,4 Prozent. Durch die sukzessive Herausnahme von kleineren Regionalflugzeugen und den Einsatz von größeren Flugzeugen kann jedoch die angebotene Sitzplatzkapazität im Vorjahresvergleich stabil gehalten werden. Insgesamt führt der Größeneffekt, der vor allem durch den Einsatz neuer Flugzeuge im Interkontverkehr ausgelöst wird, zu einer leichten Zunahme der Kapazität (angebotene Sitzkilometer) um 1,1 Prozent. Der Winterflugplan 2009/10 gilt von Sonntag, 25. Oktober 2009 bis Samstag, 27. März 2010.

Lufthansa bietet im neuen Winterflugplan Flugverbindungen zu 191 Lufthansa-Zielen in 78 Ländern an (im Vergleich: Winter 2008/09: 194 Ziele in 79 Ländern). Mit 11.282 innerdeutschen und europäischen Flügen pro Woche (Vorjahr 12.278 Flüge) entfällt ein Großteil der Flugstreichungen auf das kontinentale Streckennetz. Dagegen ist das Fernstreckenangebot mit 1.146 wöchentlichen, interkontinentalen Flügen (Vorjahr 1.124 Flüge) leicht gewachsen.

Die erneute Anpassung an die gesunkene Nachfrage erfolgt hauptsächlich durch die Streichung einzelner Flugfrequenzen, durch Zusammenlegungen von einigen Strecken und durch eine Übernahme ausgewählter Verbindungen durch Fluggesellschaften im Lufthansa Verbund. So wird zum Winterflugplan auch das Flugangebot von Lufthansa und Brussels Airlines im Nachbarschaftsverkehr zwischen Deutschland und Belgien neu ausgerichtet und harmonisiert: Dabei übernimmt Lufthansa die Verbindungen von ihren beiden Drehkreuzen Frankfurt und München nach Brüssel; Brussels Airlines fliegt im Gegenzug mit Lufthansa Flugnummer von Brüssel nach Hamburg und nach Berlin.

Trotz der notwendigen Reduzierungen setzt Lufthansa die Erschließung neuer, strategisch wichtiger Wachstumsmärkte fort. Einer der Schwerpunkte ist dabei West- und Zentralafrika. In dieser Region hat Lufthansa ihr Flugangebot weiter ausgebaut und fliegt mit Beginn des Winterflugplans täglich in die nigerianische Hauptstadt Abuja. Die Flüge werden dreimal pro Woche nach Malabo (Äquatorialguinea) und viermal wöchentlich nach Port Harcourt weitergeführt. Die nigerianische Hafenstadt Port Harcourt wird somit wieder in den Flugplan aufgenommen. Bereits im Juli startete die größte deutsche Fluggesellschaft ihre neue Verbindung nach Libreville in Gabun. Außerdem bestehen Flugverbindungen in dieser rohstoffreichen Region nach Luanda (Angola) und Lagos (Nigeria). Im Vorjahresvergleich verdoppelt sich das Flugangebot in die ölfördernden Länder West- und Zentralafrikas von 11 auf 21 wöchentliche Flüge.

Bereits seit 1. Oktober können Lufthansa-Kunden die neuen Codeshare-Verbindungen des Kooperationspartners JetBlue buchen. Die US-Fluggesellschaft fliegt ab 11. November 2009 auch unter Lufthansa-Flugnummer mit nahtlosen Anschlussflügen ab New York bzw. ab Boston zu zwölf interessanten Zielen in den USA und Puerto Rico. Außerdem werden wieder die saisonalen Dienste Hamburg–Innsbruck (Österreich), Frankfurt–Kapstadt (Südafrika) und Düsseldorf–Miami (USA) aufgenommen

Aus wirtschaftlichen Gründen hat Lufthansa in den vergangenen Monaten die Verbindungen nach Eriwan (Armenien), Bristol (Großbritannien), Ufa (Russland) und Portland/Oregon (USA) eingestellt.

Lufthansa





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