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Leitfaden zur Gefährdungsbeurteilung von beruflichen Auslandsreisen und Entsendungen

Die International SOS Stiftung hat einen Leitfaden für Unternehmen zur Gefährdungsbeurteilung für mobile Mitarbeiter herausgegeben. Er entstand in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), dem Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW) e.V., und dem Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an der Universität Düsseldorf. Der Leitfaden unterstützt bei der Beurteilung von Gefährdungen und der Entwicklung von präventiven Maßnahmen. Er wird ergänzt durch Checklisten zur Sicherheit am Arbeitsplatz, Gesundheitsschutz und Arbeitsmedizin sowie Reisesicherheit im Ausland. Drei Praxisbeispiele der Unternehmen Drägerwerk AG & Co. KGaA, Freudenberg & Co. KG und KHS GmbH sind dokumentiert.
International SOS bietet zur Einführung des Leitfadens kostenlose Webinare und eine Informationsseite für interessierte Unternehmen an. Der Leitfaden kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Für die hiesigen Unternehmen bringen die Globalisierung und das starke Exportgeschäft Deutschlands immer mehr berufliche Auslandsreisen oder dauerhafte Entsendungen mit sich. Reisen führen längst nicht mehr nur in gut erschlossene Gegenden mit adäquater medizinischer Infrastruktur und stabiler Sicherheitslage. Umso mehr Bedeutung kommt der Pflicht des Arbeitgebers zu (vgl. Arbeitsschutzgesetz § 5), dem Schutz der mobilen Mitarbeiter vor Risiken und Bedrohungen nachzukommen. Der Leitfaden zur Gefährdungsbeurteilung hat zum Ziel, für Risiken bei beruflichen Auslandsreisen und Entsendungen zu sensibilisieren und Prävention zu fördern.

„Die hohe Qualität der veröffentlichten Broschüren der International SOS Stiftung zeigt sich auch in diesem Leitfaden. Sie kann und wird eine wichtige Informationsquelle und Richtschnur sein für alle, die ihrer Verantwortung gerecht werden wollen, wenn sie Gefahren bei einer Entsendung von Mitarbeitern erkennen, analysieren, minimieren oder idealerweise eliminieren wollen“, sagt Jörg Henne, Geschäftsführer, GVNW e.V.

„Der vorliegende Leitfaden schließt in der Gefährdungsbeurteilung eine Lücke, sensibilisiert die Verantwortlichen und gibt praxisnahe Hilfestellung. Er passt genau zur Präventionsstrategie der BG RCI „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund Arbeiten“, erläutert Helmut Ehnes, Leiter der Prävention bei der BG RCI. „VISION ZERO bedeutet, Sicherheit und Gesundheit als Unternehmenswert anzuerkennen und das Handeln aller Führungskräfte daran zu messen, um im Unternehmen eine Präventionskultur zu verankern. VISION ZERO basiert auf der Überzeugung, dass sich jeder Unfall und jede Erkrankung verhindern lässt, wenn man rechtzeitig vorausschauend die notwendigen Maßnahmen trifft.“
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Quelle: Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)





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