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Konkurs ohne je einen Passagier befördert zu haben

Nie einen Flug absolviert aber Konkurs. Dieses harte Schicksal trifft die holländische Maastricht Airlines, die im niederländisch – deutschen Grenzgebiet insbesondere Geschäftsreisende im Fokus hatte. Von Maastrich aus wollte die Airline ohne Flug zunächst Amsterdam, Berlin und München anfliegen. Später sollten London, Paris und Kopenhagen dazu kommen. Nachdem der Erstflug mehrmals verschoben wurde, es gab Probleme bei der Lieferung des Fluggeräts, verkündete das Management der Gesellschaft am Mittwoch mit einem Brief an die Mitarbeiter das aus der sprichwörtlich jungfräulichen Airline.

Die Aufnahme des Flugbetriebs war ursprünglich für den 25. März 2013 geplant. Fliegen wollte man mit Maschinen vom Typ Fokker 50. Mitte März wurde der Erstflug neu terminiert. Start sollte nun der 1. Mai 2013 sein. Auch dieser Termin konnte nicht gehalten werden, die Aufnahme des Flugbetriebs wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun die Reißleine. Maastricht Airlines gibt auf, noch bevor der erste Flugkilometer absolviert wurde.





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