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JLL Hotels: Berlin bleibt harter Hotelmarkt

Die Untersuchung, mit der Jones Lang LaSalle Hotels (D-Hauptsitz in Frankfurt/Main) in sechs deutschen Städten die durchschnittliche Belegung der Hotelzimmer und den durchschnittlich erzielten Zimmerpreis in Vier- und Fünf-Sterne Hotels ermittelt, zeigt ein uneinheitliches Bild. Für Köln, Frankfurt und Hamburg reichte es 2005 zu einem Plus im Room Yield, dem Produkt aus Belegung und Preis (Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer). In München, Berlin und Düsseldorf mussten die Vier- und Fünf-Sterne-Hoteliers Rückgänge bei dieser Kennziffer hinnehmen. Während Hamburg in der Belegung punktete und mit 70,6 Prozent den höchsten Wert zeigte, lag die Bundeshauptstadt beim Zimmerpreis (127,44€) vorn. Köln erwies sich im Einjahresvergleich als stärkster Wachstumsmarkt mit einem Plus von 7,4 Prozent im Room Yield. 2006 zeigt für die Vier- und Fünf-Sterne Hotels in vier der untersuchten sechs deutschen Hotelmärkte einen erfreulich guten Start. Sie konnten in den ersten drei Monaten ihren Room Yield stabil halten bzw. erhöhen. Neben Hamburg, Köln und München war das auch Berlin, das ein Plus von immerhin 10,2 Prozent im Room Yield verbuchen konnte. Auch in diesem Fall ausschlaggebend war die Belegung, die von einem sehr niedrigen Niveau vor einem Jahr (55,3%) um 4,3 Prozentpunkte hochkletterte. Der durchschnittliche Zimmerpreis bewegte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent nach oben – auf 128,77 Euro. Deutliche Rückgänge mussten Düsseldorfs Vier- und Fünf-Sterne Hotels hinnehmen, deren Room Yield messezyklusbedingt um 9,5 Prozent nachgab.

Quelle: hottelling – digitale Fachzeitschrift für Hotellerie,
gehobene Gastronomie und GV-Wirtschaft





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