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International SOS veröffentlicht Spezialausgabe des Journals hotline

Im Januar 2011 begann in Tunesien ein Aufstand, der sich nach und nach auf immer mehr Länder in der Region ausweitete, so dass schließlich vom „arabischen Frühling“ beziehungsweise der „Arabellion“ die Rede war: Auf die Unruhen gegen Präsident Ben Ali folgten Revolten in Ägypten, in Libyen, in Bahrain, im Jemen und in Algerien. Doch betroffen waren nicht nur die Einheimischen in Nordafrika: Hunderte von Geschäftsreisende und Expatriates, die sich in Nordafrika aufhielten, wurden ebenfalls vom Strudel der Ereignisse erfasst. Viele deutsche Unternehmen nahmen die Fürsorgepflicht gegenüber ihrer internationalen Belegschaft ernst und standen plötzlich vor großen Herausforderungen. Sie mussten entscheiden, ob und auf welchem Wege sie ihre Reisenden, Expats und deren Familien in die Heimatländer zurückbringen.

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International SOS koordinierte über sein Frankfurter Flight Desk innerhalb von sieben Wochen für mehr als 450 Kunden mehr als 3.000 Evakuierungen aus Tunesien, Bahrain, Ägypten und Libyen – überwiegend auf dem Luftweg, aber auch per Schiff (Libyen).

Die gesammelten Erfahrungen der Unruhen in den nordafrikanischen Staaten Tunesien, Ägypten und Libyen hat In­ternational SOS nun in einer zwölfseitigen Sonderausgabe seines weltweit und in der Regel zweimal jährlich erschei­nenden Journals „hotline“ veröffentlicht. In prägnanten Worten resümieren die Autoren hierbei die Krisenverläufe in den drei genannten Staaten und schildern die individuellen Strategien und Vorgehensweisen des Unternehmens bei der Rückholung seiner Mitglieder sowie die länderspezifischen Herausforderungen, die sich zwangsweise aus den unterschiedlichen Ausgangssituationen ergeben mussten. Unter der Rubrik „Lessons learned“ formulieren die Exper­ten von International SOS auf Basis der im Nahen Osten und in Nordafrika gesammelten Erfahrungen die Grundre­geln im Umgang mit entsprechenden Krisensituationen, um abschließend die wichtigsten Faktoren für eine erfolgrei­che Risikobewertung und –Minimierung im Vorfeld der Entsendung von Mitarbeitern aufzulisten.

Das Journal „hotline: Crisis in the Middle East“ richtet sich gleichermaßen an Mitarbeiter und Experten der Branche sowie an Kunden, Mitglieder und interessierte Journalisten. Es ist zum Download als pdf-Datei auf www.internationalsos.com verfügbar.





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