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Hotels wollen in die Häuser investieren

Die neue Regierungskoalition sieht für das Hotelgewerbe einen reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% vor. Das schafft einen spürbaren finanziellen Freiraum für die Hotelbetreiber. Zimmerpreise wollen aber nur die wenigsten reduzieren.

hotel.de hat in einer Blitzumfrage seine angeschlossenen deutschen Partnerhotels befragt, wozu sie die freiwerdenden Mittel aus der Steuersenkung einsetzen würden. Innerhalb von nur 12 Stunden haben mehr als 1.000 Hotels geantwortet, mit folgendem Ergebnis:

Mehr als zwei Drittel der befragten Hotels (68,04%) planen, den zusätzlichen Freiraum für Re-Investitionen ins Hotel sowie für die Mitarbeiterqualifizierung einzusetzen.
Im Fokus stehen dabei vor allem neue Matratzen: 58 Prozent der investitionsbereiten Betriebe legen Wert auf besonders kräftige Bettlager (bis zu 40 Zentimeter dick), hat CHD Expert herausgefunden.


Weitaus geringer ist der Anteil der Hotels (15,9%), der durch die Steuersenkung fallende Zimmerpreise erwartet. „Zur Verbesserung der Kosten- bzw. Ergebnissituation“ antwortete spontan jeder sechste Hotelier.

Reinhard Wick, Vorstand der hotel.de AG, kommentiert wie folgt: „Auch wenn Zimmerpreis-Reduktionen das spektakulärere Ergebnis gewesen wären, überrascht die Bereitschaft der Hoteliers zu Re-Investitionen nicht. In vielen Fällen hat der immerwährende Preis- und Kostendruck in der Hotellerie zu einem Investitionsstau geführt, und das zeigt sich nun auch im Ergebnis unserer Umfrage.“



Für den Geschäftsreisenden werden sich die Kosten für die Übernachtung demnach erhöhen.





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