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Hotelpreise steigen weltweit nur leicht an

Laut Hotel Price Index(TM) (HPI(TM)* von Hotels.com(TM) stiegen die Preise**, die Gäste im vergangenen Jahr für eine Nacht im Hotel zahlten, weltweit um nur einen Prozentpunkt. Eine Hotelübernachtung wurde für Reisende damit durchschnittlich nur geringfügig teurer als 2014. Der globale Index kletterte 2015 auf 114 Punkte. Die Hotelpreise nähern sich so langsam ihrem Höchststand von 117 Punkten (2007) aus Zeiten vor der Wirtschaftskrise.

Deutsche Hotelpreise stiegen deutlich an
Die Entwicklung der Hotelpreise in Deutschland liegt oberhalb des internationalen Durchschnitts: Die von Gästen durchschnittlich gezahlten Übernachtungspreise stiegen im vergangenen Jahr um ganze vier Prozent. Reisende aus dem In- und Ausland zahlten im vergangenen Jahr laut HPI für eine Nacht im Hotel durchschnittlich 111 Euro. 2014 waren es durchschnittlich noch 107 Euro.

Die Region Nordamerika verzeichnet höchste Wachstumsrate weltweit
Von den sechs im HPI untersuchten Regionen weltweit war Nordamerika der Kontinent mit der höchsten Hotelpreisentwicklung für deutsche Reisende. Um drei Prozent stiegen die durchschnittlich gezahlten Preise in der Region an. Bereits seit 2010 ziehen die Preise vor Ort kontinuierlich an. Jetzt knackte die Region sogar ihren Rekord aus Vorkrisen-Zeiten: 2007 stand der Hotel Price Index bei 117 Punkten, 2015 übertraf sie diesen Stand und landete bei 119 Punkten.

Hotelpreise fielen am stärksten in Asien
In Asien fielen die gezahlten Hotelpreise hingegen. In der Region gingen die durchschnittlichen Preise um fünf Prozent zurück, der HPI verzeichnete 99 Indexpunkte. Auch Lateinamerika musste Verluste von zwei Prozent hinnehmen und rutschte auf 128 Indexpunkte. In der Pazifikregion waren die durchschnittlich gezahlten Hotelpreise erstmals seit 2009 rückläufig. Um ein Prozent fielen die Preise hier auf 122 Indexpunkte. Im Vergleich zu 2014 hielten sich die Regionen Europa und Naher Osten sowie die Karibik bei 108 und 137 Punkten.

* Der HPI ist ein regelmäßiger Bericht, der die Hotelpreisentwicklung in wichtigen Destinationen weltweit untersucht. Der HPI wurde 2004 ins Leben gerufen und auf 100 Punkte festgelegt. Er erfasst sämtliche Buchungen und Sterne-Bewertungen von 1 bis 5. Dabei werden nur die Preise berücksichtigt, die Reisende bei ihrer Buchung tatsächlich gezahlt haben**, und nicht nur die ausgewiesenen Zimmertarife. So können wertvolle Hinweise für die Gründe von Veränderungen gegeben werden. Die Daten basieren auf den Buchungen, die auf den Hunderten Hotels.com-Websites weltweit getätigt wurden.

** Durchschnittliche Preise pro Nacht inklusive Steuern und Gebühren im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2015





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