Business-Travel.de - die Seite für Geschäftsreisende, Manager und Führungskräfte

Hong Kong Airlines bildet Cabin Crew im Nahkampf aus

Um sich gegen betrunkene, aufdringliche oder randalierende Passagiere besser zur Wehr setzen zu können, nehmen alle Flugbegleiter der Hong Kong Airlines an einem Kung-Fu Unterricht teil.
Die Fluggesellschaft hat alle Mitarbeiter eingeladen, an einer Schulung in Wing Chun teilzunehmen. Für Flugbegleiter soll die Ausbildung verpflichtend sein.

„Wir verzeichnen rund drei Vorfälle von Problemfluggästen pro Woche“ erklärt die stellvertretende Leiterin der Unternehmenskommunikation von Hong Kong Airlines Eva Chan.

Vor zwei Wochen musste ein Besatzungsmitglied auf einem Flug von Peking nach Hong Kong das erlernte in der Praxis einsetzen.

„Ein Passagier, der offensichtlich zuviel getrunken hat, musste „beruhigt“ werden. Dabei half dem Besatzungsmitglied das vorher absolvierte Training“ berichtet Chan einer Zeitung gegenüber.

„Normalerweise ist eine Flugbegleiterin einem großen und schweren Fluggast unterlegen, gerade wenn er betrunken ist. Durch die Ausbildung in Wing Chun war das Problem aber leicht zu bewältigen“ erklärt Eva Chan.

Flugbegleiterin Lumpy Tang (22) meinte, sie hätte nie gedacht, das Kung Fu einmal Teil ihrer Arbeit werden würde.
„Zuerst war ich skeptisch, aber nach ein paar Lektionen hat mir Wing Chun gut gefallen“, erklärt Tang gegenüber der Sunday Morning Post.

Ich fühle mich nun sicherer im Umgang mit Problemfluggästen, da ich mich nun verteidigen kann und bin wirklich froh, als einer der ersten Flugbegleiterinnen das Training absolviert zu haben“.

Wing Chun Trainerin Katherine Cheung meint, Wing Chun sei Ideal für Airline-Crews.

„Wing Chun kann auf engstem Raum eingesetzt werden und eignet sich deshalb ganz besonders in Flugzeugen“, meint Cheung. „Es ist leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern“.

Quelle: etn





Bisher keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben