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Hohe Nachfrage im Mittleren Osten und in Asien treibt Preise nach oben

Im ersten Halbjahr stiegen die Hotelpreise für Geschäftsreisende weltweit um bis zu 30
Prozent. In Asien driften die Preise stark auseinander. Während Mumbai (plus 30 Prozent)
und Singapur (plus 12 Prozent) ihre Zimmerraten kräftig erhöhen konnten, gingen sie in Bangalore (minus 7 Prozent) und Hong Kong (minus 1 Prozent) zurück. Das ergab eine
erneute Auswertung des internationalen Unternehmensdienstleisters Hogg Robinson Group
(HRG).

Als Ursache für das Minus in Bangalore gilt der Wachstumsrückgang der für Corporate Outsourcing
und internationale Call Center bekannten Stadt. Den extremen Anstieg von Mumbai erklärt HRG
Managing Director für Nordeuropa Hans Holmen mit dem Boom im IT- und Bankensektor und der
geringen Anzahl an Hotelbetten im oberen Preissegment. Moskau und Dubai konnten dazu im
Vergleich nur moderate Steigerungen von je 7 Prozent durchsetzen, Paris und London je 5 Prozent.
Einziger Kontinent, in dem die Preise insgesamt fielen, ist Afrika.

In den europäischen Metropolen schossen die Preise für Hotelübernachtungen prozentual am
stärksten in Barcelona (plus 18 Prozent), Aberdeen (plus 12 Prozent) und Stockholm (plus 10
Prozent) in die Höhe. Diese Städte schließen damit immer dichter zu Moskau auf. In der russischen
Hauptstadt zahlen Geschäftsleute wie schon im Vorjahr, weltweit betrachtet, immer noch am
meisten. Eine Hotelübernachtung kostet im Durchschnitt 324 Euro, gefolgt von New York City mit
248 Euro und Dubai mit 229 Euro. Dass die Hotelpreise wie schon im Vorjahr insgesamt nochmals
weiter gestiegen sind, liegt Holmen zufolge an den verstärkten interkontinentalen
Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. „Das erfordert viele Reisen und treibt damit die
Raten in die Höhe.“

Obwohl es in den wichtigsten Destinationen eine große Nachfrage nach Hotelbetten gibt, buchen
immer mehr Geschäftsreisende ihre Aufenthalte sehr spät und damit zu entsprechend hohen
Preisen. In den ersten sechs Monaten 2007 buchten 10 % ihr Hotel erst am Tag der Abreise. Im
Vorjahreszeitraum waren es „nur“ 9%. 28% aller Buchungswünsche konnten aufgrund der
kurzfristigen Anfragen nicht realisiert werden. Holmen: „Insgesamt zeigen die Ergebnisse durchweg einen stabilen Hotelmarkt. Unternehmen sollten weiterhin hart verhandeln und insgesamt früher
buchen, um die besten Raten zu erhalten“, so Holmen.

www.hrgworldwide.com





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