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Gute Vorsätze: 72 Stunden entscheiden

Abnehmen, Sport treiben, weniger Fernsehen, sich mehr Zeit für die Familie nehmen, mit dem Rauchen aufhören. Es ist eine gute, alte Tradition mit dem Jahreswechsel neben Wünschen auch gute Vorsätze zu verbinden. Und es ist fast ebenso zur Gewohnheit geworden, die feierlich formulierten Ziele nach ein paar Tagen Alltag wieder aus den Augen zu verlieren.

Das muss nicht sein, meint Motivationstrainer Jörg Löhr. Mit der richtigen Strategie könne jeder gute Vorsätze auch in die Tat umsetzen.

Regel 1:
Vorsätze sollten stets in einem positiven Ziel formuliert werden. Statt: sollte man sich lieber ein angenehmes Ziel stecken, das ungefähr so lauten kann:

Regel Nummer 2:
Den Weg zum Ziel immer in kleine Etappen aufteilen. „Teilerfolge muntern auf und helfen dabei durchzuhalten.“

Seine Regel Nummer 3:
„Zwischen Vorsatz und Umsetzung nicht zu lange warten“, lautet das Credo des renommierten Augsburger Coachs: „Alles, was ich innerhalb von 72 Stunden auf den Weg bringe, hat gute Erfolgsaussichten.“

Bewährt habe sich – viertens – eine „persönliche Erfolgsvereinbarung“ zu treffen. Darin werde schriftlich fixiert, was man sich vornimmt, welche Etappenziele es zu erreichen gilt, aber auch welchen Zeitrahmen man sich setzt und wie der konkrete Aktionsplan aussieht, wie also etwa die Zigarettenpause künftig anders genutzt werden soll.

„Suchen Sie Verbündete“ lautet Löhrs Regel Nummer 5. Schließlich gehöre zum guten Vorsatz auch das passende Umfeld. Löhr: „Wenn Sie beschlossen haben, abzunehmen, müssen Sie Ihre Wohnung konsequent zur schoko- und chipsfreien Zone machen.“

Ganz wichtig ist für Löhr darüber hinaus, das Ziel mit Hilfe emotionaler Bilder zu visualisieren: „Jeder kann sein Unterbewusstsein mit Zielfotos füttern und sich so wirkungsvoll motivieren.“





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