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GTAI wirft einen Blick auf Schweden

Schweden erhält dieses Jahr die Möglichkeit, sich vom 01. bis zum 05. April 2019 als Partnerland der Hannover Messe 2019 zu präsentieren. Die größte Volkswirtschaft Skandinaviens zählt zu den innovativsten Industriestandorten der Welt. 3,3 Prozent des schwedischen Bruttoinlandsproduktes fließen jährlich in Forschung und Entwicklung – das ist Europarekord. Vergangenes Jahr belegte das Land den zweiten Platz im Bloomberg Innovation Index 2018, während Deutschland auf den vierten Platz kam. Schwedens technikaffiner Bevölkerung wird die höchste digitale Kompetenz in Europa bescheinigt.

Wirtschaftlich betrachtet steht das Land derzeit gut da: „Schweden hat eine wichtige Brückenfunktion in Nordeuropa, eine geringe Staatsverschuldung und langfristig betrachtet günstige Energie dank vieler erneuerbarer Quellen. Schweden zählt zu den wenigen Ländern der EU, deren Bevölkerung bis 2028 um eine Million wachsen soll. Der drohende Brexit könnte jedoch kurzfristig negative Folgen für das exportorientierte Land haben. Großbritannien ist ein wichtiger Handelspartner“, sagt Michal Wozniak von Germany Trade & Invest (GTAI) in Stockholm.

Als eine der am stärksten digitalisierten Nationen der Europäischen Union (EU) ist Schweden sehr offen für innovative Waren und Dienstleistungen. Dies betrifft auch die mehr als 1,2 Millionen Unternehmen im Land. „Die Firmen versuchen, sich Konkurrenzvorteile durch Innovationen und Nachhaltigkeit zu verschaffen. Sie haben deswegen einen stetigen Bedarf an Ausrüstungsgütern und Maschinen. Die Konsequenz: Deutsche Unternehmen haben in vielen Sektoren sehr gute Lieferchancen“, sagt Wozniak.

Beispielsweise im Maschinenbau. Am gefragtesten sind deutsche Pumpen und Kompressoren, gefolgt von Maschinen für Erdarbeiten und den Bergbau, Wellen und Kurbeln, Hebe- und Fördervorrichtungen sowie Armaturen. Grundsätzlich bietet Schweden einen attraktiven Markt für innovative, nachhaltige und qualitativ hochwertige Produkte. Das Label „Made in Germany“ ist dank traditionsreicher Beziehungen zur deutschen Wirtschaft eine feste Größe. Produkte aus Deutschland führen traditionell die Importstatistik an.

Doch nicht nur als Absatzmarkt ist Schweden für deutsche Unternehmen interessant. So ist die Zukunft der Mobilität ein Themenfeld, in dem Deutschland und Schweden intensiv kooperieren. „Das seit 2016 von Siemens und Scania in Schweden getestete eHighway-Konzept mit elektrischer Oberleitung für Lkw wird nun an der A5 um Frankfurt implementiert. Lidl und DB Schenker setzen seit 2018 den autonomen Elektro-Lkw der schwedischen Firma Einride ein. BMW wiederum arbeitet mit Northvolt an nachhaltigen Akkus für Elektrofahrzeuge. Das schwedische Start-up will nicht nur die größte Batteriefabrik Europas in Nordschweden bauen, sondern denkt auch über ein weiteres Werk in Deutschland nach“, so Wozniak weiter.

Weitere Informationen zu Schweden unter: www.gtai.de/schweden
Quelle: Germany Trade & Invest (GTAI)





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