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Green Meetings in Niederösterreich

Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen: Mit diesem Thema sieht sich die Wirtschaft in den Industrieländern seit den siebziger Jahren konfrontiert. Die Erkenntnis, dass das Klima von den Menschen verändert wird – und zwar nachhaltig – hat dem Thema neue Hochkonjunktur verschafft und dazu geführt, dass nun auch Wirtschaftszweige in den Diskurs eintreten, die diesem bislang eher ferngestanden sind, darunter der Tourismus.



Niederösterreichische Tourismusbetriebe – nicht zuletzt jene aus dem Segment des Wirtschaftstourismus – dürfen in Mitteleuropa als beispielhaft gelten, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht. Nicht zufällig fand eine der größten einschlägigen Veranstaltungen, die Nachhaltigkeits-Konferenz, Anfang September im niederösterreichischen Pielachtal statt. Mit dem Steinschaler Dörfl kam ein ganz besonderes Aushängeschild touristischer Nachhaltigkeit zu Gastgeber-Ehren. Das Steinschaler Dörfl ist ein Partner des Convention Bureau Niederösterreich. Und damit einer von 45 wirtschaftstouristischen Betrieben in Niederösterreich, die eine klare Vorreiterrolle im Bereich der Nachhaltigkeit einnehmen.

Auf Green Meetings setzt das Congress Casino Baden. Die Klima- und Beleuchtungstechnik der Veranstaltungssäle wird durch exakte Event-Planung energieeffizient programmiert. Das mindert nicht nur die Umweltbelastung, sondern senkt auch die Betriebskosten erheblich. In allen Tagungsräumen gibt es Tageslicht, wassersparende Installationen und Mülltrennung sind weitere Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften.

Auf Biowärme setzt das Stift Klosterneuburg: Geheizt wird mit der unterirdischen Biomasse-Fernheizung. Damit entlastet das Stift die CO2-Bilanz der Stadt Klosterneuburg um 3200 Tonnen im Jahr. Naturgemäß (im wahrsten Wortsinn) zeigt sich auch die „Garten Tulln“ sehr umweltbewusst. Das Besucherzentrum mit seinen Seminarräumen verfügt über eine mit nachwachsenden Rohstoffen betriebene Pelletheizung, und die Caterer des Restaurants „Die Gärtner“ verwenden vorwiegend lokale Zutaten wie Fleisch vom Tullnerfelder Strohschwein oder Pielachtaler Fruchtsäfte. Denn Nachhaltigkeit soll man ja auch genießen können.

Weitere Beispiele für nachhaltigen Tourismus und grünes MICE-Management sind auf den Seiten des Convention Bureaus Österreich zu lesen: www.convention-bureau.at

Quelle: www.green-mice.de





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