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Gewerkschaft der Flugsicherung will Streik ausweiten

Eigentlich geht es um die Forderungen des Vorfeldpersonals am Frankfurter Flughafen. Hier will die Gewerkschaft der Flugsicherung mittels Arbeitskampfmaßnahmen günstigere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt für die Mitarbeiter durchsetzen. Der Flughafenbetreiber versteht es allerdings mit „Aushilfsmitarbeitern“ den Flugbetrieb zu fast 80% aufrecht zu erhalten. Flugstreichungen betreffen in der Regel Deutschlandverbindungen und Flüge in das benachbarte Ausland. Langstreckenflüge sind von den Streikmaßnahmen der Gewerkschaft so gut wie gar nicht betroffen. Damit läuft der Arbeitskampf ins Leere. Gut, das man da einen „starken Bruder“ hat. Die Gewerkschaft ruft das Personal im Tower auf, die Mitarbeiter auf dem Vorfeld zu unterstützen. Mithilfe der Fluglotsen soll am Mittwoch, den 29. Februar von 5:00 Uhr morgens bis 11:00 Uhr mittags der Flugbetrieb massiv gestört werden, um die Arbeitgeber zur Nachbesserung des für die Gewerkschaften unzureichenden Angebots zu zwingen. Reisende werden über diesen Solidarstreik nicht gerade erfreut sein, haben doch die bisherigen Maßnahmen die Reisepläne kaum behindert. Das wird am Mittwoch anders aussehen.
Wenn sich die Parteien nicht kurzfristig einigen, oder ein Gericht diesen Solidarstreik untersagt, könnte es morgen zu den von der Gewerkschaft angestrebten Behinderungen am Frankfurter Flughafen kommen.





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