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Geschäftsreisende müssen ab 25. Juli mit Streiks rechnen

Im Tarifstreit mit der Lufthansa droht die Gewerkschaft ver.di unmittelbar nach Abschluss der laufenden Urabstimmung mit massiven Streiks. „Wir werden ab 25. Juli Streiks in allen Geschäftsbereichen organisieren“, sagte ver.di-Sprecher Harald Reutter. Die Niederlegung der Arbeit werde den Flugverkehr sehr schnell durcheinander bringen. Die Gewerkschaft zeigte sich zuversichtlich, in der laufenden Urabstimmung die für den Streik erforderliche Mehrheit zu erreichen.

Die Urabstimmung ist angelaufen. Innerhalb von zehn Tagen sollen die ver.di-Mitglieder damit den Weg für einen unbefristeten Arbeitskampf freimachen. Die Abstimmung läuft bis 24. Juni. Für einen Streik muss die Zustimmung bei mindestens 75 % liegen.

ver.di war mit der Forderung nach 9,8 Prozent mehr Geld bei einem Jahr Laufzeit in die Verhandlung gegangen. Lufthansa hatte zuletzt gestaffelt 6,7 % mehr Geld bei 21 Monaten Laufzeit und eine Einmalzahlung angeboten. Betroffen sind rund 50.000 Beschäftigten am Boden und in der Kabine.

Bereits in den vergangenen Wochen hatten Warnstreiks von ver.di zu Flugausfällen und Verspätungen geführt. Zudem hatten Piloten von Lufthansa-Töchtern, für die separat über die Tarife verhandelt wird, mit einem ganztätigen Streik für massive Ausfälle gesorgt.

Quelle: dmm.travel





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