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Geschäftsreisende favorisieren standortspezifische Warnhinweise und Tracking-Funktionen

Nutzen Geschäftsreisende Smartphones und Tablets zur Vorbereitung ihrer Reise oder während ihres Auslandsaufenthalts? Welche Arten von Infor­mation würden sie dabei gerne von ihren Arbeitgebern beziehen? Und wie sind sie gegen­über Tracking-Technologien eingestellt? Diese Fragen beantwortet eine aktuell veröffentlichte Studie von International SOS. Im März dieses Jahres befragte der weltweit größte Anbieter von Prävention und Krisenmanagement in Gesundheits- und Sicherheitsfra­gen zu den genannten Themen Unternehmen und Organisationen sowie deren internationale Geschäftsrei­sende. Insgesamt nahmen 4.746 Personen an der Umfrage teil.

Auch wenn 80 Prozent der Befragten zum Zeitpunkt der Studie ein Smartphone oder Tablet besaßen, gab nur etwa jeder Vierte von ihnen an, dieses vor oder während eines Auslands­aufenthalts für spezielle Reise-Applikationen zu nutzen. Tim Daniel, Executive Vice President von International SOS, fasst dieses Ergebnis als eine der zentralen Erkenntnisse der Befra­gung zusammen: „Es ist verblüffend, in welch geringem Maße Geschäftsreisende reisebezo­gene Informations-Apps nutzen. Das zeigt uns, wie wichtig es ist, dass Travel- und Security-Manager die Mitarbeiter über die effektive Nutzung ihrer mobilen Geräte aufklären und ihnen – wenn möglich – schon vor der Reise den Zugang zu unverzichtbaren Informationen ermög­lichen.“

Im Verlauf der Studie bewerteten die Teilnehmer darüber hinaus die Bedeutung potentieller Funktionen mobiler Reise-Applikationen. 88 Prozent der Befragten stuften dabei die Möglich­keit, im Falle eines Falles einen Notruf tätigen zu können, als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Auf Platz zwei und drei des Rankings folgen die Übermittlung von destinationsspezifischen Gesundheits- oder Sicherheitswarnungen und die Möglichkeit, kurzfristig eine entsprechende Telefonberatung in Anspruch zu nehmen. Reisetipps, allgemeine Länderinformationen und der Austausch mit anderen Geschäftsreisenden spielen dagegen eher eine untergeordnete Rolle.

Die Teilnehmer der Studie gaben zudem an, welche Arten von relevanter Information sie durch den Arbeitgeber oder einen beauftragten Dienstleister zu erhalten wünschen. Es handelt sich dabei primär um stadt- und lokalspezifische Informationen, die über Ort, Verfügbarkeit und Qualität der medizinischen Versorgung am Reiseziel Auf­schluss geben. Hinweise zu Gesundheitsrisiken und der Verfügbarkeit von Medikamenten sowie eine Impfberatung werden für internationale Geschäftsreisen ebenfalls als wichtig eingestuft.

Das sogenannte Tracking, also das Orten von Personen über mobile Geräte wie Smartpho­nes oder Tablets, wird unter bestimmten Voraussetzungen sowohl von Vorgesetzten als auch von deren Mitarbeitern befürwortet. Die Studie zeigt, dass Führungskräfte dabei weniger an einer permanenten Lokalisierung ihrer Angestellten interessiert sind. Vielmehr wünschen sie sich eine Möglichkeit, deren Aufenthaltsort in Notfallsituationen entweder automatisch oder auf Anfrage ermitteln zu können. Die Mehrheit der Geschäftsreisenden bestätigt, dass die Möglichkeit zur notfallbedingten Ortung durch ihr Unternehmen oder einen Dienstleister durchaus positive Auswirkungen auf ihr Sicherheitsempfinden hätte und sie sich dadurch nicht in ihrer Privatsphäre eingeschränkt fühlen würden.

Die Umfrage wurde im März 2011 vom Marktforschungsunternehmen David Burnett & Associates durchgeführt.

www.internationalsos.com





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