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Geschäftsreisende bescheren Kiel einen sehr ordentlichen März

In Kiel freut man sich über hohe Zuwachszahlen bei den Gästeübernachtungen in der Stadt im Vergleich zum Vorjahresmonat. Schietwetter und verschobene Ostern hatten keine Auswirkungen auf das gute Ergebnis in der Stadt. Im Gegensatz dazu spürten die Urlaubsdestinationen in Schleswig-Holstein durchaus schmerzlich die fehlenden Schönwetter- und Ostergäste, was auch auf den Landesdurchschnitt insgesamt negative Auswirkungen im Vergleich zum Vorjahr hat.

So kamen im März 24.786 Gäste nach Kiel in Beherbergungsstätte mit mehr als neun Betten, das sind 8,8% mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Übernachtungen liegt der Zuwachs bei 16,3% auf 54.481, das entspricht einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,2 Tagen. Kumuliert für das erste Quartal bedeutet das für Kiel einen Zuwachs bei den Ankünften um +2,8% auf 63.329 und ein Plus von 8,1% auf 130.065 Übernachtungen. Die Durchschnittliche Aufenthaltsdauer steigt auf 2,1 Tage.

Im Landesdurchschnitt dagegen gingen die Ankünfte um -10,2% auf 428.258 zurück und die Übernachtungen verzeichnen sogar Rückläufe von -18,7% auf 1.395.668.

Das Kiel weder Wetter noch die verschobenen Ferien etwas anhaben konnte, liegt zu einem erheblichen Teil an Geschäftsreisenden und großen Tagungen und Kongressen im März 2017 wie etwa der Dt. Gesellschaft für Ernährung mit 650 Teilnehmern, der Dt. Gesellschaft für Massenspektronometrie mit 350 Teilnehmern, dem Deutsch-Japanischen Biologenkongress mit 250 Teilnehmern oder der Jahrestagung der Akustiker mit sogar 1.200 Teilnehmern. Die Tagungsgäste blieben jeweils zwei bis drei Tage in der Stadt.
Ohne Geschäftsreisende wären die Zahlen in Kiel zwar auch schwarz gewesen, aber dann eben nur hellschwarz.





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