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Frontalangriff der Nr. 2

Als Frontalangriff auf sich und ihr Europa-Geschäft bezeichnet die Lufthansa in ihrer Mitarbeiterzeitung „Lufthanseat“ den Expansionskurs ihres heimischen Widersachers Air Berlin.

Konkret geht es der LH um die bei vor allem bei Geschäftsreisenden begehrte Strecke zwischen Frankfurt und Hamburg, die Air Berlin seit dieser Woche bedient. Sie fühle sich dadurch im Kerngeschäft getroffen und der zusätzliche Wettbewerb werde die Ergebnisse auf einer der volumenstärksten Strecken massiv unter Druck setzen, klagt die Lufthansa.



Die Nr. 2 hat den Rückzug einiger Anbieter am Frankfurter Flughafen geschickt genutzt, meinen Experten, und bietet die Rennstrecke an Werktagen bis zu sechsmal in beide Richtungen an – auch als Tagesrandverbindungen morgens und abends, die für Geschäftsreisende besonders attraktiv sind. Insgesamt sind es 31 Flüge pro Woche und die zu Dumping-Preisen ab 29,00 Euro, die laut Air Berlin als Aktionsangebot während der Einführung zu verstehen sind. Je nach Nachfrage liegen die Oneway-Tarife für einige Sitzplätze aber über 100,00 Euro. Bei der LH kosten die Rückflugtickets 99,00 Euro, was auf den ersten Blick verlockend klingt. Auf den zweiten aber erkennt man, dass dieser Flugpreis nur für ziemlich unattraktiven Tageszeiten gilt; in den für Geschäftsreisende wichtigen Reisezeiten hingegen langt die Lufthansa entsprechend hin.

Auf jedem Fall ein gutes Thema, um die Mitarbeiter der Lufthansa von den geplanten Einsparungen zu überzeugen.

Quelle: dmm.travel





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