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Friedrichs Forderung nach strengeren Einreisekontrollen für die EU stößt auf Unverständnis

Die Forderung des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich stößt beim deutschen GeschäftsreiseVerband VDR auf Unverständnis. Vor dem Hintergrund der Bombenanschläge in Boston hat der Bundesinnenminister laut Medienberichten strengere Einreisekontrollen für die Europäische Union gefordert.


„Es kann doch nicht sein, dass Europa zur Festung ausgebaut wird“, sagt VDR-Präsident Dirk Gerdom. Der Verband fürchtet vor allem einen großen prozessualen Aufwand, der auf Unternehmen mit Geschäftsreisende zukommen würde. Denn dem Innenminister schwebe die Einführung einer Online-Registrierung nach dem Vorbild der USA vor. Dort müssen Reisende seit 2009 eine Einreisegenehmigung per ESTA (Electronic System for Travel Authorization) beantragen, was zusätzlichen Aufwand bei der Reisebuchung bedeutet.

„Friedrichs Bestrebungen, Europa sicherer zu machen, unterstützen wir selbstverständlich generell“, sagt Gerdom. „Dabei gilt jedoch immer so viel Sicherheit wie nötig, so wenig Aufwand wie möglich!“





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