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Flughafen Frankfurt-Hahn erzielt bisher größten Durchbruch in seiner Erfolgsgeschichte

Die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH setzt ihre Erfolgsgeschichte in der zivilen Luftfahrt fort: Die Betreibergesellschaft hat mit dem Hauptkunden Ryanair eine neue Vereinbarung geschlossen, die eine erhebliche sukzessive Ausweitung der Präsenz der irischen Low-Cost-Airline an ihrem Europa-Hub Flughafen Frankfurt-Hahn zum Gegenstand hat. Das verkündeten heute Michael O´Leary, Ministerpräsident Kurt Beck, der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage sowie die Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH Jörg Schumacher und Stefano Wulf bei einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz.



Die Vereinbarung sieht eine sukzessive Steigerung der in Hahn stationierten Ryanair-Flugzeuge von zurzeit sechs auf 18 bis zum Jahre 2012 vor. In Passagierzahlen ausgedrückt entspricht dies einem Volumen von acht Millionen Fluggästen im Jahr insgesamt, die von Ryanair geplant sind. Mit bestehenden und neuen Fluggesellschaften im Segment Low-Cost und Charter prognostiziert die Flughafenbetreibergesellschaft in diesem Zeitraum um die zehn Millionen Passagiere.



Außerdem wird die irische Low-Cost-Airline sich zu 50 Prozent an der Finanzierung eines neuen Terminalgebäudes in Form eines Darlehens beteiligen. Dieser weitere Meilenstein wird sich ebenso stark auf die Zahl der Arbeitsplätze wie auf den Ausbau der Infrastruktur des deutschen Low-Cost-Airports auswirken.



„Der Flughafen Frankfurt-Hahn ist ein Paradebeispiel für Wachstum. In einer in Deutschland wirtschaftlich schwierigen Zeit schafft der Hahn es, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Das zeigt, dass die Landesregierung die richtigen Entscheidungen in der Konversionspolitik getroffen hat. Durch die Vereinbarung mit Ryanair werden am direkten Flughafenstandort rund 10.000 Arbeitsplätze insgesamt bis 2012 prognostiziert. Dies eröffnet Arbeitsplatzchancen für das ganze Land“, so Ministerpräsident Kurt Beck. Heute sind 2400 Arbeitsplätze am Flughafenstandort und mehr als 8000 insgesamt zu verzeichnen.

„Das steigende Passagier- und Frachtvolumen und die zügige Anbindung des Flughafens Frankfurt-Hahn gehen Hand in Hand. Die Verhandlungen zur Reaktivierung der Hunsrückbahn mit der Deutschen Bahn AG sind erfolgreich abgeschlossen, jetzt laufen die Detailplanungen. Auch die letzte Ausbaustufe der künftig vierspurigen Bundesstraße B 50 bis zum Flughafen ist begonnen und wird schrittweise fertig gestellt“, so Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage.„Das ist ein Durchbruch in unserer Geschäftsbeziehung mit Ryanair. Mit diesem Vertrag haben wir erstmals eine konkrete Planungsgrundlage für den weiteren Ausbau – sowohl der Infrastruktur wie auch der Personalplanung. Die Vereinbarung stärkt unsere Position als einer der führenden dezidierten Low-Cost-Flughäfen in Europa. Der Flughafen Frankfurt-Hahn ist bereits heute die drittgrößte europaweite Basis von Ryanair (neben London-Stansted und Dublin). Mit der vorliegenden Planung können wir am fortgesetzten Wachstum von Ryanair in beträchtlichem Umfang partizipieren“, so Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH.

„Einhergehend mit der Erweiterung der Ryanair werden wir den Ausbau der Kapazitäten, der Leistungsfähigkeit und der landseitigen Verkehrsanbindung von Hahn sukzessiv und wirtschaftlich verträglich vorantreiben“, sagte Stefano Wulf, ebenso Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Wir planen das bereits in der Vergangenheit festgesetzte Finanzziel, positives EBITDA in 2006 und positiver Jahresüberschuss in 2008, weiterhin einzuhalten“, Wulf weiter.



Ausbau Infrastruktur am Standort und
erweitertes Investitionsprogramm

Durch den neuen Stationierungsplan von Ryanair, der parallel erwarteten positiven Entwicklung im Luftfrachtgeschäft sowie der Veränderung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen (Eisenbahnanschluss, Ausbau B50) wird die Investitionsplanung am Flughafen Frankfurt-Hahn um weitere notwendige Baumaßnahmen ergänzt. Dazu gehören u. a. ein neues Terminal mit neuen Vorfeldflächen im Südbereich und zusätzliche Rollwege, um das verstärkte Volumen bei An- und Abflugwellen zu bewältigen.

Im Planungszeitraum 2006 bis 2011 sind Investitionen in Höhe von rund 185 Millionen Euro geplant, die sich modular, d.h. abhängig von der geplanten Verkehrsentwicklung gestalten. „Hier gilt weiterhin unser Motto: Es wird nur gebaut, was benötigt wird. Bezogen auf den Terminalneubau bedeutet dies beispielsweise ein Bau in drei Schritten von 2008 bis 2010. Wir lernen aus den Fehlern anderer Flughäfen, die Marmorpaläste bauen, bevor abzusehen ist, wie sich die Passagierzahlen entwickeln“, Jörg Schumacher abschließend.





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